1. NRW
  2. Städte
  3. Mönchengladbach

Mönchengladbach: Radservicestationen werden eröffnet

Mobilität in Mönchengladbach : Erste Radservicestation in Betrieb

Am Konstantinplatz können Bürger jetzt selbst kleinere Probleme an Fahrrädern reparieren. Noch im September sollen vier weitere solcher Stationen in der Stadt folgen. Die Stadt plant aber noch mehr, um fahrradfreundlicher zu werden.

Die erste Radservicestation in Mönchengladbach ist jetzt in Betrieb. Auf dem Konstantinplatz in Giesenkirchen können Bürger jetzt an der Station kleinere Schäden und Probleme an ihren Fahrrädern selbst reparieren. Dabei handelt es sich um die erste von insgesamt fünf solcher Servicestationen, die im Stadtgebiet bald zur Verfügung stehen sollen. Weitere Standorte sind das Aretzplätzke in Eicken, der Marktplatz in Rheydt, die Kreuzung Monschauer Straße / Aachener Straße in Holt sowie an der Blauen Route direkt am Blauhaus (Richard-Wagner-Straße). Die Stationen liegen an Routen, die stark von Pendlern und Freizeitfahrern genutzt werden. Alle Radstellen sollen noch im September verfügbar sein. Sie sind frei zugänglich und rund um die Uhr erreichbar.

An der Radservicestation können nun etwa platte Reifen von Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen aufgepumpt werden. Und mit Luftdruckanzeige, Schraubendreher oder -schlüssel sowie weiterem multifunktionale Werkzeug liegt in der Radstelle alles vor, um kleinere Reparaturen alleine durchzuführen. Nach Angaben der Caritas, über die die Stadt die Radstellen beschafft hat, sei dies in 90 Prozent der Radreparaturen möglich.

  • Cora Straßburg und Joshua Eckstein zeigten
    Kultur in Mönchengladbach : Vom Suchen und Finden der Kunst
  • Großeinsatz der Feuerwehr : Brand im Batterieraum der Santander-Bank in Mönchengladbach
  • Sensibilisierungs-Parcours: Handicaps hautnah erleben und verstehen.
    Europäische Mobilitätswoche in Wermelskirchen : Bordsteine werden zu Grenzerfahrungen

„Für manche der Werkzeuge wie zum Beispiel den Speichenspanner, braucht man vielleicht ein wenig Fachwissen. Aber wenn man nicht weiß, wie sich die Sachen bedienen lassen, kann man die QR-Codes einscannen und wird zu einem Kurzfilm und einer Anleitung auf unsere Seite geleitet“, sagt Jan Stübner von der Stabstelle Mobilitätsmanagement der Stadt.

Zudem sollen weitere 120 Rundbügel für Fahrräder in der Stadt installiert werden, kündigt die Mobilitätsbeauftragte Caprice Mathar an. „Wir bauen das Angebot für Radfahrer sukzessive weiter aus“, sagt Planungsdezernent Gregor Bonin: „Mit den Radservicestationen schaffen wir einen zusätzlichen Anreiz, aufs Zweirad zu steigen und das Auto stehen zu lassen.“