Mönchengladbach: Personalrat verurteilt tätlichen Angriff

Mönchengladbach: Personalrat verurteilt Angriff auf KOS-Mitarbeiter

Der Personalrat der Stadt ist entsetzt über den Vorfall und verlangt von Bürgern mehr Respekt.

(gap) Der Personalrat der Stadt Mönchengladbach hat sich am Donnerstag zum tätlichen Angriff auf den KOS-Mitarbeiter an der Bergerstraße gemeldet. Er fordert eine schnelle Verurteilung des Täters und appelliert an alle, mehr Respekt vor den städtischen Bediensteten zu zeigen: „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Verwaltung arbeitet für Sie! Behandeln Sie uns mit Respekt, denn das haben wir verdient“, heißt es in einer schriftlichen Erklärung. Niemand habe das Recht, sich an städtischen Mitarbeitern zu vergreifen. Weder verbal noch physisch.

Dass ein Mann versucht hat, den KOS-Mitarbeiter im Dienst anzufahren, hat den Personalrat „entsetzt und tief bestürzt“. Zumal dies nun der zweite tätliche Angriff auf einen städtischen Mitarbeiter innerhalb weniger Wochen war. „So kann und darf es nicht weiter gehen. Als Personalvertretung fordern wir und erwarten von der Verwaltungsspitze die rechtliche und moralische Unterstützung des betroffenen Kollegen, aber auch des gesamten KOS“, heißt es weiter. Dies wurde auch bereits zugesagt. Anzeige wurde auch schon erstattet.

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Der 35-jährige Ordnungsdienstmitarbeiter war zur Bergerstraße gerufen worden, weil es dort Ärger zwischen einem Grundstücksbesitzer und einer Entsorgungsfirma gegeben hatte. Als der KOS-Mann am Einsatzort eintraf, soll er sofort massiv vom Grundstückseigentümer bedroht worden sein. Kurz darauf setzte sich der Wütende in sein Auto und steuerte gezielt auf den ihn zu. Der KOS-Mitarbeiter konnte nicht mehr ausweichen und schaffte es, sich über A-Säule und Windschutzscheibe abzurollen. Der 35-Jährige erlitt dabei Prellungen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Er konnte die Klinik zwischenzeitlich wieder verlassen und ist nun vorerst im Innendienst eingesetzt. Der Personalrat wünscht dem Kollegen gute Besserung.

Erst vor einem knappen Monat war ein Rettungsassistent, der in der Altstadt einem Betrunkenen helfen wollte, bewusstlos geschlagen worden.

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