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Mönchengladbach: Opfer der Bluttat liegt immer noch im Krankenhaus

Mönchengladbacher Mordkommission ermittelt : Opfer der Bluttat liegt immer noch im Krankenhaus

Gut einen Monat nach dem Verbrechen befindet sich der 39-jährige Mann langsam auf dem Weg der Besserung. Er musste mehrfach operiert werden. Das Tatmotiv gibt weiter Rätsel auf.

 Die Mordkommission „Karl“ ermittelt weiterhin nach dem versuchten Tötungsdelikt am Karl-Arnz-Weg in Wickrath. Vor gut einem Monat war ein 39-jähriger Mann aus Neuss schwerst verletzt auf einem Feldweg gefunden worden. Mehrere Tage schwebte er in Lebensgefahr, musste intensiv-medizinisch behandelt werden. Auch jetzt liegt das Opfer immer noch im Krankenhaus. Wie Polizeisprecher Wolfgang Röthgens auf Nachfrage unserer Zeitung sagte, habe der Mann mehrfach operiert werden müssen, was zeige, wie schwer der 39-Jährige verletzt worden sei. Nun, mehr als vier Wochen nach der Tat, sei er aber auf dem Weg der Besserung.

In der Nacht zum Sonntag, 27. Juni, war der Neusser auf dem Wickrather Feldweg vermutlich niedergeschlagen worden. Passanten hatten ihn gegen 3.30 Uhr gefunden und den Notruf gewählt. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ.

Die Polizei gibt die Art der Verletzungen des Opfers mit dem Hinweis auf „Täterwissen“ nicht bekannt. Sie spricht von „starker, stumpfer Gewaltanwendung“. Lange Zeit war der Mann nicht ansprechbar, und seine Identität blieb zunächst unklar. Das Opfer hatte keinen Ausweis oder persönliche Papiere dabei. Ein in Tatortnähe gefundenes Auto hatte eine entscheidende Rolle bei der Suche nach den Angaben zur Person gespielt, so die Ermittler.

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Nach dem versuchten Tötungsdelikt wurde bei der Mönchengladbacher Polizei die Mordkommission „Karl“ gebildet. Der Name hängt mit dem Fundort des schwer Verletzten zusammen.

Unklar bleiben weiter die Hintergründe und das Motiv der Tat in Wickrath, die Staatsanwaltschaft und Polizei als versuchtes Tötungsdelikt werten.

(gap)