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Mönchengladbach: Opfer der Bluttat ist noch nicht vernehmungsfähig

Mordkommission ermittelt : Opfer der Bluttat ist noch nicht vernehmungsfähig

Die Mordkommission ermittelt nun im Lebensumfeld des 39-jährigen Mannes aus Neuss, der immer noch schwer verletzt im Krankenhaus liegt.

Die Mordkommission „Karl“ ermittelt weiterhin nach dem versuchten Tötungsdelikt am Karl-Arnz-Weg in Wickrath. Ein 39-jähriger Mann aus Neuss war dort in der Nacht zu Sonntag, 27. Juni, vermutlich niedergeschlagen worden. Die Polizei spricht von dumpfer Gewalteinwirkung. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. Der schwer verletzte 39-Jährige, der zum Zeitpunkt seiner Einlieferung ins Krankenhaus in Lebensgefahr schwebte, habe noch nicht vernommen werden können, wie ein Polizeisprecher am Montag auf Anfrage mitteilte. Sein Zustand habe sich aber etwas stabilisiert.

Die Identität des Opfers war zunächst unklar gewesen. Das in Tatortnähe gefundene Auto habe eine entscheidende Rolle bei der Suche nach den Angaben zur Person gespielt, erklärte der Polizeisprecher. Passanten hatten den blutüberströmten Mann am 27. Juni gegen 3 Uhr auf dem Feldweg entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Beamten leiteten sofort eine Fahndung ein, die jedoch negativ verlief. Auch die Hausbefragung im Nahbereich des Tatortes habe noch keine entscheidenden Hinweise geliefert, so der Polizeisprecher. Die Mordkommission ermittele nun auch im Lebensumfeld des Mannes in Neuss und werte Spuren aus.

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Die Mordkommission „Karl“ sei übrigens nach dem Fundort benannt worden und habe nichts mit dem Namen des Opfers zu tun, so der Polizeisprecher weiter. Zeugen, die zur Tatzeit im Bereich um den Karl-Arnz-Weg verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter 02161 290 zu melden.

(gap)