Mönchengladbach: Open-Air-Kino startet mit "Der Junge muss an die frische Luft"

Open-Air-Kino Schloss Rheydt : Hape, Queen und Beatles unter freiem Himmel

Große Freiluft-Filmvorführungen konnten sich bisher in Mönchengladbach nicht etablieren. Nun startet das „Sommerkino im Schloss Rheydt“.

In Düsseldorf gehört das große Freiluft-Kinoerlebnis mit Blick auf den Rhein seit vielen Jahren zum Sommer. In Köln stehen gleich mehrere solcher Open-Air-Kinos zur Auswahl. In Krefeld gibt es das, in Essen auch. Nur in Mönchengladbach hat es bisher noch nicht dauerhaft geklappt mit diesem besonderen Angebot für Cineasten.

„Vorstöße gab es mehrfach“, sagt Markus Brinkmann vom Comet Cine Center. Da war 2010 das Open-Air-Kino im Volksbad, veranstaltet gemeinsam mit der NEW (damals noch NVV). Es zündete nicht. Auch im Hockeypark gab es einen Versuch. Der sei jedoch, so Brinkmann, in einem kühlen, verregneten Sommer am Besuchermangel gescheitert.

Mit einigen Jahren Abstand starten Brinkmann und sein Team nun an einem neuen Ort: auf der Turnierwiese von Schloss Rheydt. Das ist nicht nur eine besondere Kulisse, es bietet auch Synergieeffekte: Denn der Filmspaß unter freiem Himmel mit dem Titel „Starpac Sommerkino im Schloss Rheydt“ schließt unmittelbar an die „Sommermusik“-Reihe an, die Günter vom Dorp an selber Stelle veranstaltet. „Wir übernehmen die Bestuhlung, die Zelte, den Caterer und die Security“, sagt Brinkmann. Nur die Bühne wird durch eine große Leinwand ersetzt.

Auf dem Programm stehen Kassenschlager, allen voran der Hape-Kerkeling-Film „Der Junge muss an die frische Luft“ zum Auftakt am 5. September. Der Hauptdarsteller Julius Weckauf wird an dem Abend persönlich dabei sein. Aber auch der Queen-Film „Bohemian Rhapsody“ (6. September), der einen Oscar holte, und der „König der Löwen“ (7. September) stehen auf dem Programm. Bei Letzterem spielen die „Violinen Ensemble ColourKids“ der städtischen Musikschule vor Film-Beginn ein „König der Löwen“-Medley. Es folgen der Abba-Film „Mamma Mia – Here we go again“ am 8. September, „25 km/h“, ein Film über die Mofatour zweier erwachsener Brüder vom Schwarzwald bis nach Rügen (9. September), „Rocketman“ über Elton John (10. September), der Oscar-Gewinner „Green Book – Eine besondere Freundschaft“ (11. September), der Beatles-Film „Yesterday“ (12. September) „A Star Is Born“ über einen alternden Rockstar (13. September), der für den besten Song den Oscar erhielt, und zum Abschluss am 14. September noch einmal „Der Junge muss an die frische Luft“.

Dass der September auch ein gewisses Wetter-Risiko birgt, will Markus Brinkmann gar nicht abstreiten. Das gebe es in den Vormonaten jedoch auch, wie die Erfahrungen aus der Vergangenheit gezeigt hätten. „Der September hat aber den großen Vorteil, dass es schon früher dunkel wird und wir die Vorstellung bereits um 20.30 Uhr starten können.“ Und wenn es regnet, wird es wie bei der Sommermusik gemacht: „Dann verteilen wir Regen-Ponchos“, sagt Brinkmann.

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