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Mönchengladbach: Ogata in Untereicken bekommt eine Leseoase

Erfolgreiche Bewerbung : Ogata in Untereicken bekommt eine Leseoase

Das Awo-Team der Ogata an der Katholischen Grundschule Untereicken hat sich erfolgreich an einem Projekt der Organisation „Save the Children“ beworben und in diesen Tagen 5000 Euro bekommen, um einen lesefreundlichen Raum einzurichten.

Ruth Poos von der Awo-Fachteamleitung ist sehr glücklich, dass ihre Bewerbung tatsächlich ausgewählt worden ist. Denn das Projekt „Leseoasen“ wird derzeit an nur insgesamt 40 Schulorten in Berlin und in Nordrhein-Westfalen umgesetzt.

Das Team hatte zunächst mit den Kindern gemeinsam eine „Leseoase Planungsgruppe” gegründet. „Teilhabe ist bei uns ganz wichtig. Deshalb sollten die Kinder selber entscheiden, wie ihre Leseoase einmal aussehen soll und welche Bücher angeschafft werden müssen”, erklärt Ruth Poos. Die Kinder konnten ihre Wünsche auf Zettel schreiben. Im Anschluss wurden diese ausgewertet. „Den Kindern ist wichtig, dass die Leseoase ein abgetrennter Bereich in unseren OgataRäumen ist. Es soll gemütlich sein. Und sie möchten Bücher und Medien gerne in Zukunft ausleihen. Dafür haben sie bereits Bibliotheksausweise gebastelt.” Bilderbücher in mehreren Sprachen, Geschichten wie die “???”, Nachschlagewerke, Natur- und Kunstbände aber auch Toniefiguren, CDs und Kopfhörer sind bestellt und bereits geliefert worden. Jetzt wartet das OgataTeam auf die Möbel. Mit dem Geld von „Save the Children“ sind auch noch Regale und ein Sofa bestellt worden.

Nach den Herbstferien kommt einmal in der Woche eine ausgebildete Lesepädagogin in die Awo-Ogata, um den Kindern vorzulesen. Das ist ebenfalls Teil des Förderprogramms. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Awo-Teams haben unter anderem schottische, polnische, syrische und türkische Wurzeln und werden deshalb, auf Anraten der Expertin, in Zukunft auch zweisprachig vorlesen. „In unserer OGATA in Untereicken werden täglich 80 Kinder aus mehr als 30 Nationen betreut. Wir sind sehr stolz, dass wir die Lesekompetenz der Kinder schon bald noch besser fördern können”, Ruth Poos.

(gap)