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Mönchengladbach: Ökumenischer Kreuzweg für Gerechtigkeit

Veranstaltung in Mönchengladbach : Ökumenischer Kreuzweg durch die Innenstadt

„Miteinander verwoben“ lautet das diesjährige Thema. Start ist am 31. März um 17.30 Uhr in der evangelischen Friedenskirche an der Margarethenstraße.

Er kann wieder in Präsenz stattfinden: der ökumenische Kreuzweg. An der Demonstration für eine gerechtere Gesellschaft beteiligen sich etwa der Katholikenrat, der Volksverein, die Aktion Friedensdorf und der ökumenische Ausschuss Stadtmitte.

Das diesjährige Thema lautet „Miteinander verwoben“. „In Mönchengladbach sind wir in vielfältiger Weise miteinander verwoben: ökumenisch – ökologisch – gesellschaftlich“, erklärt die Veranstaltergemeinschaft. „Im Mittelpunkt des Kreuzweges stehen die Menschen, für die es besonders wichtig ist, mit anderen verwoben zu sein: Menschen ohne Lobby und ohne Wohnung, Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder ohne Arbeit, Menschen in Armut und Einsamkeit, alte und kranke Menschen, kinderreiche Familien und Kinder in Not.“ Damit schließt sich der Kreuzweg an die Mönchengladbacher Heiligtumsfahrt an, die unter demselben Motto steht und bedingt durch die Corona-Pandemie auf 2023 verschoben wurde.

Der Kreuzweg durch die Mönchengladbacher Innenstadt startet am Donnerstag, 31. März, um 17.30 Uhr in der evangelischen Friedenskirche Margarethenstraße 20 und endet beim Arbeitslosenzentrum an der Lüpertzender Straße.

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Der Auftakt in der Friedenskirche wird vom Ökumene-Ausschuss Stadtmitte (St. Vitus, St. Michael Holt, Ev. Christuskirchengemeinde, Ev. Friedenskirchengemeinde) mit Pfarrer Peter Blättler und Pfarrer Dirk Sasse gestaltet.

Die sechs Stationen:

  • Vor dem Hauptbahnhof Mönchengladbach „Miteinander verwoben – über Grenzen hinweg“, Gestaltung: Friedensdorf Kinder in der Not
  •  Bismarckplatz „Arbeiten, Wohnen, Leben – keiner fällt durchs Netz“, Gestaltung: Treff am Kapellchen, Volksverein Mönchengladbach, SKM
  •  Ecke Stephanstraße/Hindenburgstraße „Gemeinsam für Verbundenheit, Gestaltung: GDG Rheydt West
  •  Ecke Friedrichstraße/Hindenburgstraße „miteinander verwoben – persönliche Zeugnisse des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft“, Gestaltung: Sant`Egidio
  • Sonnenhausplatz „Ist uns das genug?, Gestaltung: Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)
  •  Lüpertzender Straße 69 „Du sollst deinen Mitmenschen nicht betrügen und nicht berauben, Du sollst den Lohn eines Lohnarbeiters nicht über Nacht bis zum Morgen behalten…“, aus dem Buch Moses, Gestaltung: Arbeitslosenzentrum mit Schülern; Abschluss bei Brot und Getränken im Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach.
(leb)