Versorger in Mönchengladbach NEW stößt Mobilitätsplattform Hub2Go ab

Mönchengladbach · Die Experimente der NEW mit neuen Mobilitätslösungen sind erst einmal gescheitert: Der Versorger trennt sich nun mit Erlaubnis des Stadtrates von einer Plattform, die für Elektrofahrzeuge und Carsharing gedacht war – für einen Euro. Damit bleiben Verluste. Aber es gibt ein neues Betätigungsfeld.

Die Zentrale der NEW an der Odenkirchener Straße.

Die Zentrale der NEW an der Odenkirchener Straße.

Foto: bauch, jana (jaba)

Im Zuge der Mobilitätswende ist die NEW in den vergangenen Jahren mehrere Beteiligungen eingegangen – die nun nach und nach mit Verlust beendet wurden. Das zeigt ein Ratsbeschluss vom 8. Mai, den der Mönchengladbacher Stadtrat einstimmig genehmigte. Dabei geht es um den Verkauf der Anteile der „NEW Smart City GmbH“ an der „Hub2Go GmbH“ an den bisherigen Partner, einem Unternehmen namens „Aequitas AG“ – für einen symbolischen Preis von einem Euro. Hinter den vielen etwas kryptischen Unternehmensnamen verbirgt sich der damalige Plan der NEW, eine eigene Mobilitätsplattform aufsetzen zu lassen für die Elektromobilität und Carsharing. Das Projekt floppte allerdings, das Unternehmen namens „eshare.one GmbH“ musste schon vor Jahren Insolvenz anmelden. Damit fehlte der Plattform der wesentliche Kunde, weitere vertriebliche Aktivitäten führten „nur begrenzt zu Erfolgen“, wie es in der Vorlage an die Ratspolitiker heißt, auch aufgrund der Corona-Pandemie und der folgenden Energiemarktkrise.