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Mönchengladbach: Neuwerker klönen beim 53. Jakob-Brunnenfest

53. Auflage : Neuwerker klönen beim Jakob-Brunnenfest

Vier kräftige Schläge vom Volksbank-Vorstandsvorsitzenden Veit Luxem brauchte es bis das Altbier floss und das Jakob-Brunnenfest offiziell eingeläutet war. Zum 53. Mal feierten die Neuwerker die Einweihung des Brunnens und den Namenstag des gleichnamigen Apostels auf dem Peter-Schumacher-Platz.

„Hoffentlich bleibt der Hahn oben geschlossen“, scherzte Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer mit Blick auf die Wolken, die sich an diesem Sonntagvormittag über das Fest ausbreiteten. Die waren auch der Grund, weshalb sich in diesem Jahr zunächst nicht ganz so viele Neuwerker zu ihrem traditionellen Klönen zusammenfanden. Nach dem Anstich strömten aber immer mehr Leute an die Altbier-Stände der Bolten-Brauerei, an denen man die Glaskrüge für einmalig drei Euro nach Belieben wieder auffüllen durfte.

„Das Klönen nach der Messe ist hier einfach Tradition“, so Krichel-Mäurer. Der Bezirksvorsteher erinnert sich auch noch an die Anfangsgeschichte des Festes: „Beim allerersten Fest fehlte das Bier, sodass man im zweiten Jahr es aus dem Brunnen hat fließen lassen.“ Dieser Traum eines jeden Bier-Liebhabers gehe heutzutage aus hygienischen Gründen zwar nicht mehr, dafür aber könne jeder sein Motivglas im Anschluss mit nach Hause nehmen. „Man trifft sich hier für zwei Stunden, um sich nett mit seinen Nachbarn auszutauschen“, erklärte der Bezirksvorsteher das simple Erfolgsgeheimnis des Festes. Ein wichtiger Partner seit vielen Jahren sei die Volksbank. „Wir verstehen uns als regional tätige Bank“, sagte Luxem. Daher sei es selbstverständlich bei solchen Ereignissen auch lokale Vereine zu unterstützen.

Die traditionelle Spende der Bank  über 2000 Euro ging in diesem Jahr an die Pilgerbruderschaft St. Matthias. Vertreten wurde die Pilgerbruderschaft aus Neuwerk von den Vorstandsmitgliedern Maria Dreßen und Sigrid Drobny. Mit der Spende soll die eigene Fahne restauriert werden, die bei den Wallfahrten zum Einsatz kommt.