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Mönchengladbach: Neues Kinoprgramm der Volkshochschule

Für Cineasten in Mönchengladbach : Diese Filmperlen bietet das VHS-Programmkino

Am 6. September schon beginnt die Reihe mit ausgewählten Streifen. Welche wann laufen und wie das Kino mit dem Corona-Schutz umgeht.

Die Filmklappe liegt bei Markus Brinkmann vom Comet Cine Center schon in Griffweite. Denn bereits am 6. September fällt der Startschuss für das zweite Halbjahr des VHS Programmkinos 2021. „Es ist ein kurzfristiger, aber schöner Start. Dass wir heute hier stehen können, verdanken wir der neuen Coronaschutzverordnung. Im Kino haben wir die 3G-Regel. Und wir achten bei der Sitzplatzvergabe auf Abstand. Recht und links bleibt immer ein Sitz frei“, sagt Brinkmann. Thomas Erler, Direktor der Volkshochschule Mönchengladbach ergänzt: „Ich bin froh, dass es wieder losgeht und freue mich auf das Programmkino. Es sind beeindruckende Filme.“

Gleich zu Beginn des Programms am 6. September geht mit „Nomadland“ ein echter Abräumer der Kinosaison an den Start. Das cineastische Werk wurde mit dem Oscar für den besten Film ausgezeichnet. Auch die Regisseurin Chloé Zhao erhielt für ihre Arbeit den wohl begehrtesten Preis der Filmindustrie. Im Zentrum der Handlung steht Fern, gespielt von Frances McDormand. Sie lebt in Empire (Nevada) und hat ihren Mann verloren, entscheidet sich aber dennoch, im gemeinsamen Haus weiterzuleben. Erst als ihr Arbeitgeber, die United States Gypsum Corporation, schließt, beginnt für Fern ihre Reise in einem Transporter durch ihr Nomadland. Obwohl Fern gute Chancen auf einen festen Job hat, genießt sie die Freiheit und die Begegnungen.

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Komödiantisch aber doch nachdenklich wird es am 4. Oktober mit „Der Rausch“ von Thomas Vinterberg. Der Film erzählt die Geschichte des erfolglosen High School Lehrers Martin. Mit drei Kollegen wagt er ein Experiment. Sie wollen ihren Alkoholpegel konstant bei 0,5 Promille halten. Zu Beginn überwiegen die positiven Aspekte des Rauschgefühls, doch die Konsequenzen lassen nicht lange auf sich warten.

Eine weitere Filmperle ist „Persischstunden“, der am 8. November im VHS Programmkino zu sehen ist. Er basiert auf der Novelle von Wolfgang Kohlhaase „Erfindung einer Sprache“, die 2005 veröffentlicht wurde. Diese titelgebende Sprache erfindet Gilles, gespielt von Nahuel Pérez Biscayart, als er im von den Deutschen besetzten Frankreich mit anderen Juden von der SS gefangen genommen wird. Im Konzentrationslager in Deutschland behauptet er, kein Jude, sondern Perser zu sein. Lagerkommandant Klaus Koch, alias Lars Eidinger, der auch Koch im Lager ist, sieht seine Chance gekommen. Er will nach dem Krieg im Iran ein eigenes Restaurant eröffnen. Gilles soll ihm deswegen Persisch beibringen. 

Lustig wird es am 6. Dezember mit dem Film „Nebenan“ von und mit Daniel Brühl. Er verkörpert den Filmstar Daniel. Auf dem Weg zu einem wichtigen Casting in London macht er in seiner Stammkneipe halt, um zu entspannen. Doch ein Gast sorgt für wenig Entspannung als klar wird, dass er mehr über Daniel weiß, als ihm lieb sein kann.

Um Begegnungen und die Bewältigung persönlicher Schicksale geht es dann Anfang des neuen Jahres in der Dokumentation „Himmel über dem Camino – Der Jakobsweg ist Leben!“, die am 10. Januar 2022 startet. Die Macher des Films Fergus Grady und Noel Smyth begleiten mit ihrer Kamera sechs Menschen aus Australien und Neuseeland auf ihrem 800 Kilometer langen Pilgerweg.

Der Vorverkauf für die Eintrittskarten des VHS Programmkinos startet ab sofort an den Kinokassen des Comet-Cine-Centers oder online unter www.comet-cine-center.de.

Die Filme beginnen immer jeweils um 20 Uhr. Tickets für das Parkett im Kinosaal gibt es für sieben Euro, die Logenplätze kosten neun Euro.