Mönchengladbach: Neubau Kinderwunschzentrum Niederrhein

Zentrum zieht um : Kinderwunsch-Zentrum zieht im Sommer 2020 in den Nordpark

Im Sommer nächsten Jahres will das Kinderwunschzentrum Niederrhein aus Bettrath-Hoven in den Nordpark umziehen. Dort entsteht gerade ein Neubau, in dem ungewollt kinderlosen Paaren geholfen werden soll.

(hh) Ausgebaut hat das Kinderwunschzentrum Niederrhein seine Behandlungsangebote für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch in den vergangenen Jahren stetig. Mit einem Neubau im Nordpark vergrößert sich das Zentrum Niederrhein nun auch räumlich in erheblichem Maß. Auf knapp 400 Quadratmetern arbeiten die Reproduktionsmediziner derzeit in Bettrath-Hoven. Am neuen Standort, so Gründer Georg Döhmen, sollen auf 1000 Quadratmetern unter anderem Behandlungsräume, OP und Labor entstehen. Ein Team um demnächst vier Ärzte will dort Diagnostik und Therapien ungewollter Kinderlosigkeit anbieten, unter anderem künstliche Befruchtung. Das Zentrum behandelt etwa 1000 Ratsuchende pro Jahr, etwa 4000 Kinder wurden nach erfolgreicher Therapie geboren.

Kurzfristig hatte das Zentrum auch einen Umzug in die Nachbarschaft erwogen. „Wir haben acht Jahre lang Optionen geprüft, darunter auch eine in Krefeld“, sagte Döhmen anlässlich der Grundsteinlegung am gestrigen Mittwoch. Der Nordpark als neuer Standort jedoch sei dank Autobahnnähe für Klienten aus dem gesamten Einzugsgebiet gut erreichbar. Und das erstreckt sich laut Döhmen bis nach Köln, Aachen und Moers. Das Mönchengladbacher Zentrum sei eines von etwa 130 deutschlandweit, in Nordrhein-Westfalen gebe es etwas mehr als ein Dutzend solcher Zentren.

Der Neubau, der nach Angaben Döhmens pro Quadratmeter etwas mehr als 3000 Euro kostet, wird drei Vollgeschosse haben. Darüber erstreckt sich noch ein Staffelgeschoss, das als Dachterrasse genutzt werden kann, so Architekt Jürgen Spinnen. Das Kinderwunschzentrum ziehe ins erste und zweite Obergeschoss ein. Die Etage darunter können als Büro- oder Praxisfläche vermietet werden.

Ein Kran steht auf der Baustelle an der Madrider Straße im Nordpark. Foto: Holger Hintzen

Für Bürgermeister Michael Schroeren (CDU), der beim Grundsteinlegen zu Gast war, ist der Neubau ein weiteres Kapitel in der „Erfolgsgeschichte“ des Nordparks.

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