Grundschule Mönchengladbach-Bettrath Nach Brand in Schule wieder Präsenzunterricht

Mönchengladbach · In ihre Klassenräume dürfen die Kinder der Brückenschule allerdings aus Sicherheitsgründen noch nicht. Sie werden auf andere Gebäude verteilt. Die Schulleitung hält die Eltern über die Entwicklungen auf dem Laufenden.

 Ein technischer Defekt hatte am Sonntag, 13. Februar, das Feuer in der Brückenschule ausgelöst.

Ein technischer Defekt hatte am Sonntag, 13. Februar, das Feuer in der Brückenschule ausgelöst.

Foto: Sascha Rixkens

Die rund 270  Schüler der Brückenschule kehren am Montag  in den Präsenzunterricht zurück – allerdings vorerst nicht an den gewohnten Ort. Nach dem Brand in einem Klassenzimmer am Sonntag, 13. Februar, mussten die Schüler zunächst in den Distanzunterricht. Etwa zehn Schüler haben die Notbetreuung besucht. Brandursache war ein technischer Defekt an einem Elektrogerät.

Laut Stadt ist die Schule aus Sicherheitsgründen allerdings noch nicht zugänglich. Deswegen ziehen für einige Wochen drei Klassen in das  Gebäude für den offenen Ganztag an der Von-Groote-Straße. Jeweils zwei Klassen kommen am Standort Damm und in der Grundschule Neuwerk unter. Zwei Klassen können das Karl-Immer-Haus der Evangelischen Friedenskirchengemeinde unweit der Schule nutzen. Die jeweiligen Jahrgänge sind zusammen an einem der Ausweichstandorte untergebracht. Der Fachbereich Schule und Sport sorgt aktuell für die notwendige Ausstattung.

„Wir sind sehr dankbar, dass wir den Unterricht am Montag wieder in Präsenz aufnehmen können und werden das Ereignis mit den Kindern erst einmal aufarbeiten und auf ihre Ängste, Sorgen und Fragen eingehen", sagt die Schulleiterin der Brückenschule, Uta Stricker. Sie hat die Eltern mit einem Brief über alle Vorgänge informiert und dankt für deren Mithilfe. „Wir möchten den Kindern schnell so viel Alltag wie möglich bieten."

Das städtische Gebäudemanagement  treffe zurzeit alle Vorkehrungen, damit so schnell wie möglich die Klassen wieder an den Schulstandort zurückkehren können, heißt es aus dem Rathaus. So müsse unter anderem geklärt werden, welche Räume nach einer Reinigung und weiteren Instandsetzungsmaßnahmen wieder genutzt werden könnten. Darüber hinaus geht es darum, ab wann die zerstörten Räume saniert und welche Alternativen für diese Zeit zur Verfügung stehen oder eingerichtet werden können.

Ab wann genau das Schulgebäude wieder komplett zur Verfügung steht, ist aktuell noch nicht absehbar. Über weitere Entwicklungen will die Schulleitung die Eltern auf dem Laufenden halten.

(RP)
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