Mönchengladbach: „Morr’scher“ Orden für Horst Imdahl

Vorgänger Norbert Bude als Laudator: „Morr’scher“ Orden für Horst Imdahl

Der langjährige Geschäftsführer der Städtischen Kliniken erhält die Auszeichnung der KG Blau-Weiß Eisenbahner. Auch die Prinzenpaare waren dabei.

Als Prinz Dirk I. bei der Verleihung des Ordens „Die Morr’scher Jungs“ auf die Riege der Preisträger blickte, war ihm eines klar: „Mit Horst Imdahl kommt jetzt Frischfleisch in die Reihe.“ In der Tat ist der 43. Träger der begehrten Auszeichnung der KG Blau-Weiß Eisenbahner mit 69 Jahren in der Reihe seiner Vorgänger einer der jüngsten. Noch deutlich jünger ist mit 59 Jahren allerdings Norbert Bude, der als Vorjahrespreisträger die Laudatio hielt. Er stellte Parallelen zwischen sich und Imdahl fest. Beide besuchten das Gymnasium in Odenkirchen, und beide begeistern sich für den Sport. Die große Leidenschaft von Horst Imdahl ist nämlich der Rheydter Spielverein. Den Orden erhielt der ehemalige Geschäftsführer der Städtischen Klinken nun als Dank für sein vielseitiges Engagement.

Geboren wurde Imdahl zwar in Gladbach, ist aber eigentlich Rheydter. Durch seinen Zivildienst im Bethesda kam er das erste Mal beruflich mit einem Krankenhaus in Kontakt. Nach Anstellungen in Bochum, Düsseldorf und in weiteren Kliniken, kam Horst Imdahl 2008 zum Elisabeth-Krankenhaus. „Er hat maßgeblich zu dessen guter  Entwicklung beigetragen, sei es durch die Schaffung der Geriatrie oder die der Mutter-Kind-Klinik“, sagte Bude. Bei den Angestellten sei Imdahl stets ein beliebter und angesehener Chef gewesen. Eine familiäre Stimmung sei ihm wichtig. Sinn für Humor habe Imdahl – und das sogar bei seiner eigenen Hochzeit bewiesen: Als der Standesbeamte fragte, ob diese Frau an seiner Seite heiraten wolle, habe Imdahl lachend geantwortet: „Mit dieser Frage habe ich nicht gerechnet.“ Aktuell engagiert sich Imdahl unter anderem im Vorstand des Tiergartens und für den Behindertensport.

Zu den Gratulanten gehörten sein Nachfolger in der „Eli“-Geschäftsführung Thorsten Celary, Bürgermeister Michael Schroeren, der Landtagsabgeordnete Frank Boss, Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann, Karl Schäfer, Präsident des Karnevalsverbands Linker Niederrhein, und die beiden Prinzenpaare. „Wir waren im Elisabeth-Krankenhaus zu einem Auftritt“, sagte Kinderprinzessin Lara I., „es war einer der schönsten, den wir bislang hatten.“

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