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Mönchengladbach: Monika Smets steht im Finale von "The Voice Senior"

Mit Klassik : Monika Smets steht im Finale von „The Voice Senior“

Von Sasha gecoacht, hat die Windbergerin es weit gebracht.

Singen ist für Monika Smets aus Windberg wie beten, wie sie selbst sagt. Und das hat man am Sonntag bei den Sing-Offs auch gemerkt. Als sie auf der Bühne steht, atmet sie noch einmal kurz durch, sammelt sich, und dann ertönt ihr klarer und kräftiger Sopran. Mitten im Lied faltet sie sogar die Hände, wie zum Gebet. Die Bühne und das ganze Drumherum scheinen vergessen. Aber dennoch – eine gesunde Spannung bleibt vor jedem Auftritt. „Man muss sich technisch auf das Lied einstellen. Man muss bei der Melodie sein. Das ist der Zauber, dass man in der Musik bleibt. Man braucht zum Singen eine gesunde Spannung. Mit der Zeit gewöhnt man sich an die Menschen hinter der Bühne und an die Technik“, sagt die Sängerin.

Besonders das Singen mit dem Mikrofon war für sie zunächst ungewohnt. „Wenn ich ohne Mikrofon singe, bin ich irgendwie freier“, sagt sie. Erst als der letzte Ton erklungen ist, nimmt sie die Bühne wieder wahr. Vergewissert sich bei ihren Coach Sascha, wie es gelaufen ist. Er kann nur anerkennend nicken und nimmt sie in den Arm. Monika Smets ging als letzte aus ihrem Team an den Start. „Da ist man froh, wenn man endlich dran ist“, sagt sie. Bis zum Schluss konnte sie nicht einschätzen, ob es gereicht hat. Aber sie hat überzeugt. Sascha schickt sie und Blues-Man Claus Dierks für sein Team ins Finale.

Nun heißt es Koffer packen und auf zu den Live Sendungen nach Berlin. Auch ihr Repertoire hat sie selbstverständlich vorbereitet. Bis zu drei Stunden über den Tag verteilt investiert Monika Smets in ihre Literatur. „Das sind am Morgen 45 Minuten technische Übungen und dann die Arbeit am Stück“, erklärt die Sopranistin. In Berlin geht es dann mit den Coaches weiter. „Sascha ist sehr einfühlsam. er hilft mir sehr. Er gab er zum Beispiel mir den Tipp, auf das Orchester zu warten, wenn ich unsicher bin“, sagt Monika Smets.

Was passiert, sollte sie tatsächlich gewinnen, weiß sie noch nicht. „Am Montag wissen wir mehr. Ich habe keine Pläne. Die anderen rocken mehr und machen mehr Show. Es hängt auch von dem Lied ab, was man singt. Das Publikum entscheidet ja auch.“, sagt die Windbergerin.