Mönchengladbach: Modenschau am Maria-Lenssen-Berufskolleg 2019

Im Maria-Lenssen-Berufskolleg : Mode aus „Marias Kleiderschrank“

Bei der diesjährigen Modenschau des Maria-Lenssen-Berufskollegs ging es um das Thema „Zukunft“. Zehn Kollektionen wurden vor rund 200 Gästen präsentiert – eine erhielt den Design-Award der Schule.

Wie wird es am Maria-Lenssen-Berufskolleg in 150 Jahren aussehen? Werden Kleidungsstücke dann noch mit Nadel und Faden zusammengenäht? Wird es in 150 Jahren überhaupt noch ausreichend Rohstoffe für die Herstellung von Kleidung geben? Diese Fragen stellte Christiane Postler, Abteilungsleiterin des Fachbereichs Bekleidung des Berufskollegs, nicht nur den rund 200 Gästen, die die Modenschau „Marias Kleiderschrank“ verfolgten. Diese Fragen sollten sich auch die Schüler stellen, die gemeinsam mit ihren Lehrkräften die Kollektionen für das Event entwickelt haben. Das Oberthema lautete „Zukunft“ – dazu sollten sich die Schüler, die derzeit eine dreijährige Ausbildung zum Bekleidungstechnischen Assistenten absolvieren und gleichzeitig die Fachhochschulreife erwerben, Gedanken machen. Jetzt wurden ihre Arbeiten in der Aula der Schule der Öffentlichkeit präsentiert. Rund 100 Schüler wirkten an dem Projekt Modenschau mit – ob als Designer, Model oder im Organisationsteam.

Zu sehen gab es zehn verschiedene Kollektionen, in denen vor allem mit modernen und klaren Linien gearbeitet wurde. Die Schnitte wurden zum Großteil von den Lehrkräften vorgegeben, das Nähen und jegliche weitere Kreation wurde von den Schülern übernommen. Bei zwei Kollektionen arbeiteten auch die Schüler mit an den Schnitten. So wurden die Abendkleider, die gleichzeitig die Abschlusskleider der Oberstufenschüler darstellten, von den Schülern selbst kreiert. Und auch die Siegerkollektion wurde komplett selbstständig entworfen. „Future“ nannten Camina Steenwijk, Maureen Braun und Jasmin Gerth ihre 15-teiliges Werk. Dem Namen sprachen die drei jungen Frauen allerdings eine noch genauere Bezeichnung zu: „Fashion united teritories by using rough exits“. Monatelang arbeiteten die drei Frauen an ihren Designs. Für das Ergebnis und ihr besonderes Engagement erhielten Steenwijk, Braun und Gerth den Design-Award der Schule.

Mehr von RP ONLINE