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Mönchengladbach: Metall- und Elektroindustrie ehrte ihre Jahresbesten

Unternehmerschaft in Mönchengladbach : Metall- und Elektroindustrie ehrte ihre Jahresbesten

47 ehemalige Auszubildende wurden von der Unternehmerschaft ausgezeichnet.

Die Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie zu Mönchengladbach hat ihre besten  geehrt. 47 ehemalige Azubis aus acht Unternehmen haben die Prüfung mit mindestens einer sehr guten Note in beiden Prüfungsteilen bestanden.

Die ehemaligen Azubis haben damit eine gute Basis für ihre Zukunft geschaffen. Darin sind sich Albrecht Driescher, Vorsitzender der Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie, und die Auszubildenden einig. Driescher betonte in seiner Rede: „Die Anforderungen der Prüfung haben es ihnen nicht leicht gemacht, ein sehr gut zu bekommen. Sie haben sich eine gute Ausgangsposition erarbeitet.“

„Den Beruf fürs Leben gibt es nicht mehr. Lebenslanges lernen und das Anpassen an Veränderungen sind gefordert“, fügte er hinzu und wies damit auf die Veränderungen in den Berufen, aber auch die Tätigkeit der Ausbilder hin. „Viele wissen gar nicht, wie attraktiv und hochtechnisiert ein Beruf in diesem Bereich sein kann. Man lernt viel über das Programmieren“, ergänzte er.

Bernard Hluchnik, Ausbilder bei der SMS Group, ist es wichtig, mit seinen Auszubildenden im Gespräch zu bleiben und individuell zu fördern. „Es ist wichtig, Probleme in der Ausbildung oder in der Schule es direkt zu klären. Lücken im Stoff können schlecht aufgeholt werden.“ Bei der SMS Group erhalten gute Auszubildende die Möglichkeit, schon während der Ausbildung ein Studium zu beginnen.

Regina Schalo studiert nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau bei Trüztschler im zweiten Fachsemester Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Niederrhein. Dennoch ist sie froh, mit der Ausbildung ein Fundament geschaffen zu haben: „Ich bin abgesichert.“ Nils Linder hat ebenfalls noch während seiner Ausbildung zum Mechatroniker bei Scheidt und Bachmann am Berufskolleg Rheydt Mülfort für Technik „seinen Techniker“ angefangen. „Mit der Weiterbildung bin ich in anderthalb Jahren fertig. Ich wollte schon immer gerne etwas Technisches machen.“ Zusätzlich wird er noch den Ausbilderschein machen, um dann die Stelle als Ausbilder anzutreten. „Mir war es wichtig, etwas in der Hand zu haben. Ich wollte gerne etwas im Kaufmännischen Bereich machen. Zusammen mit meinen Eltern haben ich die Anzeige von Dr. Hahn gefunden. Ich habe mich beworben und es hat geklappt“, erzählte Alina Benke. Auch wenn sie und ihre Kollegen sich in ihre Aufgaben noch einfinden müssen: Ihre Ausbildung haben sie mit Bravour gemeistert und den Grundstein für eine sichere Zukunft gelegt.

(RP)