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Mönchengladbach: Messerangriff am Geroweiher - Mann in Lebensgefahr

Streit eskaliert in Mönchengladbach : 33-Jähriger mit Stichwaffe verletzt – Mordkommission ermittelt

Bei einem Streit am Geroweiher erlitt ein 33-Jähriger in der Nacht zu Samstag eine schwere Stichverletzung. Ein 17-Jähriger wurde festgenommen, ein Richter ordnete Untersuchungshaft an.

(angr) Ein 33-Jähriger ist in der Nacht zu Samstag bei einer Auseinandersetzung an der Speicker Straße / Hittastraße schwer verletzt worden. Eine Mordkommission der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein 17-Jähriger, der dem 33-Jährigen eine Stichverletzung im Brustbereich zugefügt haben soll, wurde vorläufig festgenommen. Wie Polizeisprecherin Cornelia Weber am Sonntag mitteilte, wurde der Jugendliche einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Bei dem 33-Jährigen konnte Lebensgefahr zunächst nicht ausgeschlossen werden. Am Sonntag bestand zunächst keine Lebensgefahr mehr, wie Cornela Weber mitteilte. Weitere Einzelheiten wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht mitteilen. Offen ist etwa, um was für eine Tatwaffe es sich handelte.

Wie die Polizei berichtete, war gegen 1.38 Uhr am Samstag eine Gruppe um den 17-Jährigen mit und dem 33-Jährigen in Streit geraten. Hintergrund dürften persönliche Streitigkeiten gewesen sein, hieß es im Einsatzbericht. Es kam zu einer Rangelei zwischen dem 17-jährigen und dem 33-Jährigen, infolge derer der 33-Jährige eine Stichverletzung im Brustbereich erlitt. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Polizisten griffen den 17-Jährigen in Tatortnähe auf und nahmen ihn vorläufig fest. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Am Sonntag wurde dann Haftbefehl erlassen. Staatsanwaltschaft und Polizei werten das Geschehen als versuchtes Tötungsdelikt. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

(angr)