Mönchengladbach: Medaillen für Tennis-Nachwuchs

Mönchengladbach : Montessori-Grundschule gewinnt Tennisturnier

Zehn Teams von drei Schulen nahmen am Kleinfeld-Turnier teil. Die Spieler waren mit Feuereifer bei der Sache.

Der Wind fegt ganz schön über den Platz und lässt den roten Sand aufwirbeln. Aber das stört die beiden kleinen Spieler auf dem Court nicht. Es wird um jeden Ball gekämpft, im ersten Satz steht es denkbar knapp. Es ist eines der letzten Spiele des ersten Kleinfeld-Tennisturniers der Grundschulen in Mönchengladbach. Die Montessori-Grundschule, die Vitusschule und die KGS Holt schickten zehn Mannschaften ins Rennen, aufgeteilt nach Alter und Geschlecht.

„Katrin Hardt hatte die Idee zu dem Turnier. Sie kennt den Verein TG Blau-Weiß Meer und konnte ihn als Ausrichter gewinnen“, sagt Marcel Thomas vom Fachbereich Schule und Sport. „Das Interesse an dem Sport hat sich bei uns schon in der Pause gezeigt.“, fügt Katrin Hardt, Konrektorin der Montessori-Grundschule hinzu. Das Turnier soll die Kinder spielerisch an den Sport heranführen. Um das Umfeld kindgerecht zu gestalten, sind die Plätze kleiner und auch die Netze hängen tiefer. Sogar die Bälle sind leichter.

Justus Böhner von der KGS Holt ist schon fast ein kleiner Profi: „Mir macht es Spaß. Ich spiele schon seit vier Jahren. Ich finde Tennis besser als Fußball.“ „Ich habe schon zweimal gewonnen!“, erzählt Teamkamerad Elias Valeros stolz. Auch bei Daniel Buchbinder hat Tennis die Nase vorn. Warum? Dafür hat der Schüler eine einfache Erklärung: „Tennis ist einfacher. Nach dem Fußball tun mir immer die Beine weh. Beim Tennis ist das nicht so“, erklärt er.

 „Die Profis geben den Anfängern auch schon Tipps und feuern sie an. Hier lernen sie auch, im Team zu spielen“, sagt Anne Poos, Sportlehrerin an der Grundschule Holt/Günhoven. Auch wenn sich die Montessori-Grundschule die ersten Plätze in bei den dritten und vierten Klassen sichert, gibt es am Ende keine Verlierer: Alle Nachwuchsspieler bekommen eine Medaille.

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