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Mönchengladbach: Mann will Hund retten und wird angefahren

Unfall in Mönchengladbach : Mann will Hund retten und wird angefahren

Das Tier war plötzlich auf die Straße gelaufen, als sich ein Auto näherte. Der Hundehalter rannte ebenfalls auf die Fahrbahn.

Bei dem Versuch, seinen entlaufenen Hund einzufangen und vor Schaden zu bewahren, ist ein 35-jähriger Mann in der Nacht zu Freitag auf die Straße gelaufen und dort mit einem Auto kollidiert. Das teilte die Polizei mit. Nach derzeitigem Kenntnisstand lief der Hundehalter in der Nacht zu Freitag gegen 0.30 Uhr seinem Hund hinterher auf die Fahrbahn der Neusser Straße. Diese befuhr zu dem Zeitpunkt ein 27-jähriger Autofahrer, dem es nicht mehr möglich war, zu bremsen oder auszuweichen. Bei der Kollision erlitt der 35-Jährige Verletzungen, die stationär in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. Der Hund ist laut Polizeibericht unverletzt.

Da sich der Verdacht ergab, dass der Autofahrer einen gefälschten Führerschein vorzeigte, stellten die Polizisten selbigen sicher. Weiter Auto fahren darf er bis auf weiteres nicht. Die Beamten schrieben eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

(RP)