1. NRW
  2. Städte
  3. Mönchengladbach

Mönchengladbach: Mags fällt 40 Bäume an Hermann-Piecq-Anlage

Baumfällungen im Mönchengladbach : Mags beseitigt 40 Ahorne

An der Hermann-Piecq-Anlage müssen in den kommenden Tagen einige Bäume weichen. Damit soll die Verkehrssicherheit hergestellt werden, heißt es.

Ende Juni fielen die ersten 15 Bäume an der Hermann-Piecq-Anlage, in den kommenden Tagen werden weitere 40 Ahorne weichen müssen. Das teilte die Stadttochter Mags am Dienstag mit. Der Grund für die Fällungen ist der gleiche wie vor knapp drei Wochen: ein Pilzbefall.

Bei den regelmäßigen Baumkontrollen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht seien entlang der Hermann-Piecq-Anlage 40 Bäume aufgefallen, die an der sogenannten Rußrindenkrankheit leiden. Ein Pilz verursacht die bei Ahornen verbreitete Krankheit. Zu erkennen sei sie an einem schwarz-rußigen Belag auf der Rinde, klärt die Mags auf. Durch die Rußrindenkrankheit welkten zuerst die Blätter einzelner Äste, dann sterbe der gesamte Baum innerhalb kürzester Zeit ab. Befallene Bäume könnten Äste verlieren. Zudem seien die Standsicherheit der Bäume nicht mehr gegeben.

„Das feuchte Frühjahr hat den Böden zwar gut getan, doch ein feuchtwarmes Klima ist auch ein optimaler Nährboden für Pilze“, erklärt Jan Biehl, Leiter der Mags-Grünunterhaltung. „Hinzu kommt, dass die Bäume aus den letzten Jahren stark geschwächt sind und dann einem Pilzbefall nicht viel entgegenzusetzen haben“, führt Biehl aus.

  • Auf dem britischen Friedhof am Rande
    Gastbeitrag der Geschichtswerkstatt : Als jedes fünfte Kind kurz nach der Geburt starb
  • Jule und Stefan Bonsels auf ihrer
    „Superbäume“ in Neukirchen-Vluyn : Baumdiebe suchen Kiri-Plantage heim
  • Zum Glück nur eine Übung war
    Einsatz in Radevormwald : Feuerwehr probt den Ernstfall am Uelfebad

In den kommenden Tagen soll mit der Fällung der betroffenen Gefahrenbäume entlang der Hermann-Piecq-Anlage begonnen werden, um die Verkehrssicherheit herzustellen. Ob es Ersatzpflanzungen gibt, werde im Herbst entschieden, erklärte eine Mags-Sprecherin.

(RP)