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Mönchengladbach: Letztes Grußwort zum Jahreswechsel von OB Hans Wilhelm Reiners

Zum Jahrswechsel : OB Reiners betont Bedeutung des Wirtschaftsstandorts

Letztes Grußwort zu Neujahr des Rathaus-Chefs.

Es ist eine Tradition, dass das Stadtoberhaupt zum Jahreswechsel ein Grußwort an die Bürger der Stadt richtet. Für Hans Wilhelm Reiners war es jetzt das letzte Mal. Denn er tritt bei der Kommunalwahl im September nicht erneut an. Und so ist sein Grußwort auch eine Art Bilanz seiner Amtszeit. Die wichtigsten Punkte:

Strukturwandel Die Pläne für die Zeit nach dem Tagebau im rheinischen Revier und Konzepte, mit denen Mönchengladbach als größte Anrainergemeinde möglichst viel Geld aus den Fördertöpfen von Bund und Land beantragen möchte, werden laut Reiners in den nächsten Jahren eine zentrale Rolle spielen. Es soll eine Innovationsregion entstehen.

Bauprojekte Reiners verweist auf Wohnbauvorhaben wie die „Seestadt“ und auf dem Reme-Areal hinter dem Gladbacher Hauptbahnhof, auf dem früheren Maria-Hilf-Gelände und am Europaplatz (Haus Westland), aber auch auf neue Gewerbe- und Verwaltungsvorhaben. Dazu zählen das neue Rathaus, das zentriert am Marktplatz 1900 Mitarbeitern Platz bieten und die Rheydter Innenstadt stärken soll, aber auch der neue Campus der SMS Group, die 1500 Mitarbeiter von Düsseldorf nach Mönchengladbach verlagern will, und neue Gewerbeflächen am Flughafen. Ebenso soll das neue Hochschulquartier, das sich als Wissenscampus von der Hochschule über das Alte Polizeipräsidium und die Sportplätze zum Monforts Quartier ziehen soll, Mönchengladbach in puncto hochqualifizierte Arbeitsplätze stärken.

Mobilität Die Stadt und ihre Töchter haben laut Reiners einen „Green City Masterplan Elektromobilität“ ausgearbeitet, der die Weichen für eine klimaschonende Mobilität stellen soll. Auch den Ausbau des ÖPNV und der Radinfrastruktur nennt er.

Sport Mit dem Ausbau des Hockeyparks zum nationalen Leistungszentrum bekommt der Nordpark neben der Borussia ein weiteres sportliches Zugpferd.

Bildung Die Nachfrage nach Kita-Plätzen steigt weiter, die Zahl soll durch Neu-, Aus- und Umbauten auf 10.000 Betreuungsplätze steigen.