Wohnungsbau in Mönchengladbach Sanierung aus dem Baukasten

Mönchengladbach · Der Wohnungskonzern LEG, der allein in Mönchengladbach mehrere Tausend Einheiten vermietet, hat mit seinem Joint Venture Renowate begonnen, die ersten Wohngebäude in der Stadt zu sanieren. Dadurch steigt zwar die Miete erheblich, aber Nebenkosten sollen sinken. Wie das geht.

Bauleiter Stefan Schillinger und Projektleiter Kim Binder zeigen die neue Heizungsanlagen auf dem Dach der LEG-Wohngebäude in Lürrip.

Bauleiter Stefan Schillinger und Projektleiter Kim Binder zeigen die neue Heizungsanlagen auf dem Dach der LEG-Wohngebäude in Lürrip.

Foto: Ilgner,Detlef (ilg)/Ilgner Detlef (ilg)

Noch zahlen die Mieter des Wohnkomplexes der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) an der Zeppelinstraße durchschnittlich 6,80 Euro pro Quadratmeter für ihre Wohnungen. Dieser Preis für die Kaltmiete wird wohl bald um zwei Euro pro Quadratmeter steigen, wie Veronika Böhm von der LEG-Pressestelle einräumt. Unterm Strich dürfte sich dennoch die monatliche Belastung für die Mieter der 47 Wohneinheiten in den Häusern 146-162 nicht erhöhen, da die Nebenkosten deutlich sinken werden. Grund dafür ist eine aufwendigee Sanierung der Gebäude, die in den Jahren 1957 und 1959 entstanden sind. „Die Sanierungskosten werden auf die Kaltmiete umgelegt. Insgesamt werden die Mieter der LEG jedoch von dem Projekt profitieren, da sich die Nebenkosten deutlich reduzieren, auch wenn der Strompreis weiter steigen sollte“, so Böhm.