Sozialpädiatrisches Zentrum in Mönchengladbach Kinder warten bis zu einem Jahr auf Diagnostiktermin

Mönchengladbach · Bis entwicklungsauffällige Kinder beim Sozialpädiatrischen Zentrum untersucht werden, vergeht teils ein Jahr. Woran das liegt, welche Maßnahmen das Problem beheben sollen und welche Rolle eine vom Land nicht bewilligte Förderung dabei spielt.

In der früheren Krankenpflegeschule auf dem „Eli“-Gelände könnte das Sozialpädiatrische Zentrum untergebracht werden. Der Umbau würde aktuell elf bis zwölf Millionen Euro kosten. Auch die Kinderklinik könnte dann wachsen.

In der früheren Krankenpflegeschule auf dem „Eli“-Gelände könnte das Sozialpädiatrische Zentrum untergebracht werden. Der Umbau würde aktuell elf bis zwölf Millionen Euro kosten. Auch die Kinderklinik könnte dann wachsen.

Foto: Leslie Brook

Die Warteliste beim Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) ist lang, sehr lang sogar. Eigentlich zu lang, sagt Sabine Keiser, Chefärztin der Kinderklinik am Elisabeth-Krankenhaus „Eli“ in Rheydt, an die das SPZ angeschlossen ist. Dort werden Kinder mit Entwicklungsstörungen oder Behinderungen – etwa bei Verdacht auf Autismus, Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sowie emotional-soziale Auffälligkeiten – behandelt. Bevor es zur Diagnose kommt, vergehen oft viele Monate. Teils dauert es sogar ein ganzes Jahr.