Landgericht Mönchengladbach Lange Haftstrafe nach versuchtem Mord auf einem Bauernhof

Mönchengladbach · Aus Eifersucht soll der Angeklagte einen Molotowcocktail auf seinen vermeintlichen Rivalen geworfen und seine Lebensgefährtin geschlagen haben. Dafür gab es jetzt die „Quittung“.

 Im Prozess um einen versuchten Mord wurde gestern in Mönchengladbach das Urteil gesprochen.

Im Prozess um einen versuchten Mord wurde gestern in Mönchengladbach das Urteil gesprochen.

Foto: dpa/Roberto Pfeil

Im Prozess um einen Erntehelfer, der wegen versuchten Mordes angeklagt ist, wurde am Montag, 27. Mai, das Urteil gefällt: Der Richter folgte dem vom Staatsanwalt geforderten Strafmaß: sieben Jahre und neun Monate. Der Angeklagte soll aus Eifersucht einen anderen Erntehelfer mit einem selbst gebastelten Molotowcocktail vor allem am Rücken schwere Brandverletzungen zugefügt haben. Außerdem soll er einen weiteren Mann mit einer Bierflasche beworfen haben. Zudem wird dem 27-jährigen Angeklagten vorgeworfen, die Tochter des Landwirts mit Faustschlägen traktiert zu haben, obwohl sie das gemeinsame Kind auf dem Arm hatte. Und da waren dann noch die drei Zähne, die er dem Hauptopfer ausgeschlagen haben soll.