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Mönchengladbach: Konzept sieht bessere anstatt viele Spielplätze vor

Fördergeld für Mönchengladbach : Konzept sieht bessere anstatt viele Spielplätze vor

Das Land fördert mit 2,5 Millionen Euro die Aufwertung und den Ausbau von Spielplätzen in Mönchengladbach. Insgesamt können so elf Standorte generationenübergreifend attraktiver gestaltet werden.

Das geht aus einer Mitteilung des Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten Jochen Klenner (CDU) hervor. „Durch diese Förderung können wir unser Spielplatzentwicklungskonzept vor Ort nun zeitnah umsetzen“, sagt Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber. In dem Konzept sind die mehr als 200 Spielplätze im Stadtgebiet untersucht und im Hinblick auf Nutzung, Versorgungslage im Stadtteil und Potential priorisiert worden. „Dahinter steckt der Gedanke ‚Qualität vor Quantität’. Unattraktive Spielflächen werden von den Familien nicht angenommen“, erklärt Heinen-Dauber. Indem man auf besonders gute anstatt besonders viele Spielplätze setze, könnten die verbleibenden besser gepflegt und weiterentwickelt werden. „Hierbei haben die zentralen Spielplätze, welche als Ausflugsziele eine besondere Qualität aufweisen, eine besondere Bedeutung“, so Heinen-Dauber.

Der Landtagsabgeordnete Jochen Klenner, stellvertretender Vorsitzender der Kinderschutzkommission des Landtags, sagt dazu: „Perspektivisch wird die Attraktivität der Spielflächen in der Stadt erhöht und ihre Nutzung durch Kinder und Familien gestärkt.“ Das wirke sich positiv auf die  Familienfreundlichkeit aus.

Gefördert werden die Spielplätze Beller-Mühle-Park, Freizeit-Park Dahl, Heiligenpesch, Volksgartenweiher, Hardter Wald, Schloss Rheydt, Gatherskamp Bahn, Karl-Kämpf-Allee, Hochstadenstraße, Windmühlenweg und Pauenstraße. Weitere Anlagen in den Innenstädten von Gladbach und Rheydt werden im Rahmen anderer Förderprogramme finanziert.

(RP)