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Mönchengladbach: Kommentar zur Lage im Stadtteil Hardt

Mönchengladbachs Stadtteil Hardt : Analysieren, was wirklich fehlt

Die Probleme, mit denen sich der Stadtteil Hardt auseinandersetzen muss, sind keine lokalen Phänomene. Sie treten überall in der Stadt auf. Positiv ist, dass es nicht an Initiativen mangelt, sich der Probleme anzunehmen.

Nein, so richtig meckern wollen die Hardter über ihren Stadtteil nicht. Natürlich gibt es immer wieder mal Ärgernisse wie ein kaputtes Spielgerät auf dem Spielplatz, wilden Müll im Wald oder auch den schlechten Zustand eines Fahrradwegs. Doch im Grundsatz sind sie sich der Vorteile durch die Stadtrandlage – noch dazu mit dem Hardter Wald in direkter Nachbarschaft – bewusst. Zudem ist eine gute Anbindung an die Autobahnen A52 und A61 gegeben.

Einen vitalen und gefestigten Stadtteil machen vor allem aber seine engagierten Bürger aus. Frühzeitig und konstruktiv auf Missstände hinzuweisen, in der Gemeinschaft aber auch nach Lösungen zu suchen, ist ein guter Ansatz – den die Bürger mit den regelmäßig stattfindenden Hardter Gesprächen verfolgen.

Leerstand, selbst im Ortszentrum, ist kein Hardter Phänomen, das gibt es selbst an der Hindenburgstraße. Der Online-Handel und große Filialen machen es kleinen Händlern immer schwieriger, zu überleben. Es bedarf deswegen einer genauen Analyse, was der Stadtteil benötigt und in welchen Bereichen der Bedarf schon gedeckt ist, um den Trend zu stoppen.