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Mönchengladbach: Klimaaktivisten von Fridays for Future ziehen durch die Stadt

„Fridays for Future“-Demo in Mönchengladbach : Hunderte Klimaaktivisten ziehen durch die City

„Fridays for Future“ hat deutschlandweit zu Klima-Demos aufgerufen. In Mönchengladbach schlossen sich mehr als 500 Menschen der Kundgebung an. So war’s.

Mehr als 500 Klimaaktivisten haben sich am Freitag dem Demonstrationszug von „Fridays for Future“ durch Mönchengladbach angeschlossen. Der Veranstalter sprach sogar von bis zu 1000 Personen.

Versammelt hatten sich Teilnehmer jeder Altersklasse – von Schülern über Familien mit jungen Kindern bis zu Rentnern. Auch die Schilder spiegelten diese Vielfalt wieder: Von „Omas for Future“-Pappen bis zu den augenscheinlich von Kleinkindern mit Wachsstiften selbstbemalten Plakaten war alles dabei. „Stopp Kohle jetzt“ und „Rettet die Pole, raus aus der Kohle“, hieß es da. Andere forderten „People over Profit“ und „Energiewende jetzt sofort“. Auch Aufrufe wählen zu gehen waren zu lesen.

Allerdings tönten die skandierten Slogans für die Anzahl der Teilnehmer – schon bei 500 und erst recht bei 1000 Personen – eher halblaut von dem Demonstrationszug über die Straße. Angesprochen fühlten sich die Passanten dennoch. Manche winkten, andere machten wüste Gesten.

Die Demonstration in Mönchengladbach, die vom Platz der Republik zum Sonnenhausplatz und schließlich zum Alten Markt ging, war eine von vielen in ganz Deutschland. „Fridays for Future“ hatte für den 24. September – zwei Tage vor der Bundestagswahl – zu Klimaprotesten in diversen Städten aufgerufen. Die kommende Bundesregierung sei die letzte, die die 1,5-Grad-Grenze noch einhalten könne, betonten die Klimaaktivisten in ihrem Aufruf. Zudem kritisierten sie die Große Koalition aus CDU und SPD für ihre zögerliche Klimapolitik.