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Mönchengladbach: KAB kritisiert zusätzliche verkaufsoffene Sonntage

Vorstoß wegen Corona in Mönchengladbach : KAB kritisiert zusätzliche Shopping-Sonntage

(angr) Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in der Diözese Aachen hat vor neuen verkaufsoffenen Sonntagen gewarnt.

Die KAB kritisierte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) für das Vorhaben, bis zu vier verkaufsoffene Sonntage pro Kommune per Verwaltungsvorschrift zu genehmigen, ohne dass es dafür einen Anlass braucht. Damit soll dem Einzelhandel die Chance gegeben werden, pandemiebedingte Umsatzausfälle zu einem Teil auszugleichen.

Auch Mönchengladbacher Einzelhändler und die IHK Mittlerer Niederrhein hatten dies befürwortet. Die KAB der Diözese Aachen, die auch für die Stadt Mönchengladbach verantwortlich ist, stellt sich, wie auch die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, dagegen: „Wir widersprechen auch den ausgesprochenen Ankündigungen, wonach es sich bei den geplanten Überlegungen um eine Ausnahme handeln sollte. Ein wirtschaftspolitisches Signal, das falsch ist, bleibt auch falsch, wenn es als Ausnahme beschrieben wird.“

Vermehrte verkaufsoffene Sonntage seien keine wirksame Strategie gegen den Online-Handel, sondern „Richtungspfeile auf die Verlierer-Straße“.

(angr)