Mönchengladbach: Jubiläumsfest Gesamtschule Volksgarten

Hardterbroich-Pesch : Schüler präsentieren spannende Projekte beim Jubiläumsfest

Experimentelle Kunst, häkeln oder Düfte kreieren – an der Gesamtschule Volksgarten hatten die Schüler die Wahl.

Mit Gegrilltem, Live-Musik und interessanten Schülerprojekten hat die Gesamtschule Volksgarten ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Zwischen Schülern und Lehrern tummelten sich auch viele Besucher auf dem Schulgelände.

In der letzten Woche vor dem Sommerferien haben alle Schüler an verschiedenen Projekten teilgenommen und diese beim Jubiläumsfest vorgestellt. Die Auswahl war wirklich groß: Beanies häkeln, eigene Düfte herstellen, schöne Geschenkboxen aus alter Pappe basteln, eine Fahrradtour durch Mönchengladbach und vieles mehr konnten die Schüler erleben. Wobei sie gerne mitmachen wollten, konnten sie doch selbst aussuchen. Schüler aus allen Jahrgangsstufen haben in den Projekten zusammengearbeitet.

Der 18-jährige Finn beispielsweise hat in einem Projekt mitgemacht, bei dem sich die Schüler in experimenteller Kunst ausprobieren durften: „Wir haben mit Acrylfarben gemalt und unter anderem Silikon und Phytol benutzt, um verschiedene Strukturen entstehen zu lassen. Durch die verschiedenen Stoffe haben sich zum Beispiel Blasen gebildet.“

Entstanden sind dabei ganz unterschiedliche abstrakte Kunstwerke: Ein Kristallsee, in dem sich Himmel und Berge spiegeln, und ein Bild, das einen Teil der Unterwelt zeigen soll: „Es heißt ‚Scheol’. Wir haben versucht, Wut auszudrücken und sogar beim Malen die Farben angeschrien, um das Ergebnis zu erreichen“, erzählt Lukas (18).

In der Projektgruppe waren aber auch deutlich jüngere Teilnehmer. Der elfjährige Jerome hat in seinem Kunstwerk eine Galaxie entstehen lassen: „Es hat wirklich viel Spaß gemacht, mit den vielen Farben herumzumatschen. Das Bild erinnert mich an meinen toten Opa, weil er jetzt auch im Himmel und in der Galaxie ist.“

Den zahlreichen Besuchern schienen die abwechslungsreichen Projekte gut zu gefallen: „Ich bin gekommen, weil meine Enkelkinder hier zur Schule gehen und finde das alles sehr schön gemacht“, erzählte Anne-Maria Mostert.

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