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Mönchengladbach: Inzidenz am 20. April erstmals seit Januar über 150

Corona-Zahlen aus Mönchengladbach (Dienstag, 20. April) Corona-Zahlen aus Mönchengladbach (Dienstag, 20. April) : Inzidenz steigt weiter auf über 150

Das Infektionsgeschehen hat in Mönchengladbach spürbar zugenommen. Der Inzidenz-Wert ist am Dienstagmorgen fast genau doppelt so hoch wie noch vor elf Tagen. Was das für das Leben in der Stadt bedeutet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstagmorgen nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts in Mönchengladbach bei 154,0. Damit lag dieser Wert erstmals seit dem 11. Januar über der 150er-Marke. Die Inzidenz, die die Anzahl der Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner angibt, entscheidet darüber, welche Einschränkungen folgen könnten.

Nach dem jüngsten bekannt gewordenen Kompromiss zum Bundesinfektionsschutzgesetz, das noch in dieser Woche von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden könnte, soll etwa im Einzelhandel ab einer Inzidenz von 150 nur noch das Abholen bestellter Waren erlaubt sein. Bisher ist in Mönchengladbach das Shoppen mit Termin und negativem aktuellen Corona-Test noch möglich. Ab einer Inzidenz von 165 sollen laut dem Gesetzentwurf Schulen wieder schließen müssen.

Das Gesundheitsamt der Stadt meldete am Dienstag insgesamt 46 neue positive Nachweise auf das Coronavirus. Damit sind derzeit insgesamt 717 Mönchengladbacher akut mit dem Virus infiziert. Seit März 2020 wurde das Virus bei 9229 Personen aus Mönchengladbach nachgewiesen. Davon sind 8299 Gladbacher nicht mehr infektiös. 213 Patienten sind an oder mit Covid-19 gestorben. Am Dienstag befanden sich 2928 Personen in Quarantäne, davon wurden 56 im Krankenhaus behandelt. Laut Divi-Intensivregister wurden am Montagnachmittag auf den 14 Covid-Patienten auf den Intensivstationen der Mönchengladbacher Krankenhäuser behandelt, davon wurden drei invasiv beatmet. 83 Betten auf den Intensivstationen waren insgesamt belegt, neun noch frei.

(angr, RP)