Streit um Bahn-Trasse in Mönchengladbach S28: Neuwerker in Sorge um Natur

Mönchengladbach · Die Interessengemeinschaft „S 28 Nein Donke“ macht gegen das Bahnprojekt mobil. Bei einer Trassenbegehung machten viele Teilnehmer deutlich, warum sie gegen die Reaktivierung der Bahntrasse sind. Und sie planen weitere Aktionen.

 Rund 150 Teilnehmer waren beim Rundgang zu einzelnen Punkten der Bahntrasse dabei.

Rund 150 Teilnehmer waren beim Rundgang zu einzelnen Punkten der Bahntrasse dabei.

Foto: Rick, Markus (rick)/Markus Rick (rick)

Die geplante Verlängerung der S 28 zerstört dasKostenpflichtiger Inhalt Landschaftsschutzgebiet an der Donk in Neuwerk – das steht zumindest für die Interessengemeinschaft fest, die die Reaktivierung der dortigen Bahnlinie Richtung Viersen verhindern will. Rund 150 Bürger schlossen sich am Donnerstag einem „Waldspaziergang“ genannten Fußweg entlang der 2,3 Kilometer an, auf denen die Linie durch Gladbacher Gebiet führen würde. Willi Schmitz, CDU-Ratsherr und Mitglied der Bezirksvertretung Ost, steuerte dabei mehrere Punkte der Bahnstrecke an. Dabei wurde deutlich: Viele Anwohner haben Angst um die Natur und verstehen angesichts des Klimawandels und drohenden Verlusts der Artenvielfalt nicht, warum in einem Landschaftsschutzgebiet ein solches Projekt umgesetzt werden soll.