Landgericht Mönchengladbach urteilt Hohe Strafe für Vater nach Kindesmisshandlung

Mönchengladbach · Auch wenn er die Taten gestanden hat – Reue konnte die Kammer bei dem Angeklagten nicht erkennen. Deshalb liegt das Urteil nur knapp unter der Höchstrafe. Der Vater hatte seine beiden Kinder so geprügelt, dass sein Sohn fast gestorben wäre.

Die beiden Angeklagten (vorne links und hinten rechts mit der roten Kladde vor dem Gesicht) mit ihren Anwälten und einer Übersetzerin im Prozess, in dem am Montag die Urteile gesprochen wurden.

Die beiden Angeklagten (vorne links und hinten rechts mit der roten Kladde vor dem Gesicht) mit ihren Anwälten und einer Übersetzerin im Prozess, in dem am Montag die Urteile gesprochen wurden.

Foto: Eva-Maria Geef

Für insgesamt 28 Fälle der Misshandlung von Schutzbefohlenen in Tateinheit mit schwerer, gefährlicher sowie vorsätzlicher Körperverletzung ist ein 24-jähriger Familienvater am Montag zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Während des Lockdowns soll der Mann seine im August 2019 und im November 2020 geborenen Kinder vielfach schwer misshandelt haben. So erlitt der kleine Sohn einen Schädelbruch sowie mehrere Beinbrüche, wurde im Liegen und im freien Halten geschüttelt.