Prozess am Landgericht Mönchengladbach Hochstapler soll Zahnärztin 800.000 Euro abgeknöpft haben

Mönchengladbach · Im Gerichtssaal sagte die Geschädigte aus, dass der Beschuldigte immer wieder Lügen auftischt habe. Um „geliehenes“ Geld nicht zurückzahlen zu müssen, habe er zum Schluss seinen eigenen, nahenden Tod erfunden.

 Seit Dienstag, 21. Mai, muss sich ein 52-Jähriger wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 69 Fällen vor dem Mönchengladbacher Gericht verantworten.

Seit Dienstag, 21. Mai, muss sich ein 52-Jähriger wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 69 Fällen vor dem Mönchengladbacher Gericht verantworten.

Foto: dpa/Marius Becker

Mal war es eine Heizungsreparatur, mal eine Tierarztrechnung, dann Geld für die Renovierung nach einer von Mietnomaden verunstalteten Wohnung. Mit diesen Begründungen soll ein 52-jähriger Angeklagter einer Zahnärztin (beide aus Mönchengladbach) über einen Zeitraum von vier Jahren beinahe 800.000 Euro abgeluchst haben. Seit Dienstag muss sich der Mann wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 69 Fällen vor Gericht verantworten.