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Mönchengladbach: Hochschule Niederrhein akquiriert über 10 Millionen Euro

Drittmittel für hundert Projekte : 10,6 Millionen Euro für Forschung

Die Hochschule Niederrhein hat einen stattlichen Betrag an Drittmitteln für Forschung und Transfer geworben. Dadurch habe man seine Stellung weiter ausbauen können, heißt es bei der Einrichtung.

Im vergangenen Jahr hat die Hochschule Niederrhein 10,6 Millionen Euro Drittmittel für Forschung und Transfer akquiriert. „Wir konnten 2019 unsere Stärken in der Forschung und im Transfer weiter ausbauen“, sagt Prof. Alexander Prange, Vizepräsident für Forschung und Transfer an der Hochschule Niederrhein. Die Summe verteilt sich auf 105 Projekte und stammt zu einem Großteil (9,4 Millionen) aus öffentlich geförderten Projekten. Geldgeber bei diesen 35 Projekten sind die Europäische Union, der Bund oder das Land Nordrhein-Westfalen.

Privatwirtschaftliche Partner beteiligten sich mit 1,2 Millionen Euro an weiteren 70 Projekten. Solche privaten Forschungsprojekte werden nach Angaben der Hochschule eher mit größeren Unternehmen durchgeführt, kleine und mittelständische Unternehmen würden hauptsächlich in öffentlich geförderten Projekten mit der Hochschule Niederrhein zusammenarbeiten. Das größte akquirierte Einzelprojekt war der Hochschule zufolge ein Verbundprojekt zur Verbesserung von Kraftwerken mithilfe künstlicher Intelligenz.

Die Förderungen in Millionenhöhe stärken demnach die Forschungsschwerpunkte der Hochschule: Mit 3,5 Millionen Euro floss am meisten Geld in den Bereich „Soziale und ökonomische Innovationen“, der Bereich „Innovative Produkt- und Prozessentwicklung“ wurde mit 3 Millionen Euro unterstützt. 1,3 Millionen entfielen auf den Bereich „Funktionale Oberflächen“ und eine Million auf die „Angewandte Gesundheits- und Ernährungsforschung“. Die restlichen Drittmittel flossen in Projekte, die außerhalb der definierten Forschungsschwerpunkte der Hochschule liegen.

Neben den 10,6 Millionen Euro für Forschungs- und Transferprojekte, akquirierte die Hochschule außerdem 800.000 Euro im Bereich Lehre. Dies dürfte den mehr als 14.000 Studierenden an den Standorten Mönchengladbach und Krefeld zu Gute kommen. Neben den Projekten gab es im vergangenen Jahr nach Angaben der Hochschule 73 laufende kooperative Promotionen, zwei Patente sowie 16 Erfindungsmeldungen. Die Hochschule Niederrhein ist nach eigenen Angaben eine der größten deutschen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.

(c-st)