Mönchengladbach: Hauptbahnhof weiteren Winter ohne Türen

Sanierung des Gladbacher Gebäudes stockt : Hauptbahnhof bleibt weiteren Winter ohne Türen

Es ist selten, dass Mönchengladbacher Landespolitiker von CDU, SPD und FDP sich einig sind. Beim Thema Gladbacher Hauptbahnhof ziehen die vier im Landtag vertretenen Abgeordneten –Jochen Klenner und Frank Boss (beide CDU), Hans-Willi Körfges (SPD) und Andreas Terhaag (FDP) – schon traditionell an einem Strang.

Zu lang dauert die Geschichte der von der Bahn AG immer wieder angekündigten und verschobenen Sanierungsarbeiten, als dass sich dies parteipolitisch ausschlachten ließe.

Immerhin hat sich tatsächlich etwas bewegt: Das Foyer wurde nach eineinhalb Jahren neu gestrichen. Doch wesentliche Teile (zum Beispiel die Eingangstüren) fehlen noch. Zudem steht auch noch die Sanierung des denkmalgeschützten Gangs an, der zu den Gleisen führt.

Dazu traf sich das Mönchengladbacher Quartett jetzt im Landtag mit Werner Lübberink, dem Generalbevollmächtigten der Bahn in NRW. Die Abgeordneten fragten nach dem Tunnel, den Türen und nach dem Termin, zu dem die Fahrgast-Info-Anzeigetafel wieder installiert wird. Die Tafel soll demnach im Oktober wieder die Reisenden über die Ankunfts- und Abfahrtszeiten informieren. Der denkmalgeschützte Tunnel soll 2020 fertig gestellt sein.

Schlechte Nachrichten gibt es zu den Eingangstüren. Die ließen nun doch noch einige Monate länger auf sich warten, weil die bisherige Suche nach einem ausführenden Unternehmen bisher erfolglos gewesen sei, teilte Lübberink mit. Im Foyer wird es also auch im kommenden Winter frostig. Weshalb die alten Türen im Februar 2017 ausgebaut wurden, ohne dass Ersatz in Sicht war, ist nach wie vor eine offene Frage.

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