Mönchengladbach: Handelsverband beobachtet Trend der „Black Week“ mit Rabatten

Rabattaktionen von Händlern : Handelsverband beobachtet Trend der „Black Week“

In diesen Tagen locken viele Händler auch in Mönchengladbach mit Rabatten. „Black Week“ heißt dieser Trend aus den USA. Er bietet Chancen für Händler und Kunden, aber auch ein paar Risiken, sagt der Handelsverband Mönchengladbach.

In dieser Woche beginnt für die meisten Händler die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts mit dem sogenannten „Black Friday“. Dabei handelt es sich um einen aus den USA stammenden Verkaufsbrauch, an dem Geschäfte mit Rabatten um sich schmeißen. Inzwischen ist daraus praktisch eine ganze „Black Week“, also die ganze Woche mit Rabatten geworden. Auch in Mönchengladbach beteiligen sich nach Einschätzung des Handelsverbands eine Reihe von Händlern an der Black Week. „Insbesondere im Bereich der Elektronikartikel für Konsumenten und im Modebereich werden die Aktionstage umgesetzt“, sagt Jan Kaiser, Geschäftsführer des Handelsverbands in Mönchengladbach. Aber auch in anderen Verkaufsbereichen gebe es inzwischen den Trend zu Rabatten, wenn auch nicht unbedingt unter der Bezeichnung Black Friday oder Black Week.

Vor allem Händler, die auch online aktiv sind, beteiligen sich an der Black Week und verzeichnen in diesen Tagen Umsatzzuwächse. „Insbesondere größere Händler, die nur oder auch am Onlinehandel partizipieren und hinsichtlich der hier gegebenen Rabatte eine gut aufgestellte Strategie vorweisen, haben die Möglichkeit, in dieser Zeit zu profitieren“, sagt Kaiser. Er warnt aber auch, dass diese Woche zu einem vorgezogenen Weihnachtsgeschäft werden könne und die dadurch verlängerte Rabattschlacht starken Druck auf die Gewinnmargen ausüben könne. Die sind im Weihnachtsgeschäft für viele Händler für das ganze Jahr existenznotwendig. „Wir werden in diesem Jahr gespannt beobachten, inwiefern sich die Black Week auf das Weihnachtsgeschäft auswirkt“, sagt Kaiser.

Für Kunden bedeutet diese Woche zwar angebotene Rabatte an allen Ecken und Enden, allerdings erweist sich nicht jedes angebliche Schnäppchen auch wirklich als ein solches. Kaiser rät deshalb zu Beratungen durch Verkäufer im Geschäft, insbesondere im Elektronik-Bereich: „So lässt sich vermeiden auf ,Scheinangebote’ hereinzufallen, die sich im Nachhinein als unpassender Impulskauf herausstellen.“