Mönchengladbach hält 2018 Stickoxid-Grenzwert ein, vorerst kein Dieselfahrverbot

Dieselfahrverbote vorerst vom Tisch : Gladbach hält erstmals den Stickoxid-Grenzwert ein

An der Aachener Straße stellte des Landesumweltamt im vergangenen Jahr 40 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter Luft fest. Das ist genau der Grenzwert. Die Bezirksregierung will aber weiter beobachten.

Die Stadt hat im vergangenen Jahr erstmals die Grenzwerte für Stickoxide an der Aachener Straße in Holt eingehalten. Das geht aus der Jahresauswertung des Landesumweltamtes LANUV hervor. Demnach lag der Mittelwert im vergangenen Jahr exakt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Damit bestätigte sich, was bereits im November in einer ersten Auswertung einer Messung aus dem Frühjahr 2018 festgestellt worden war: Damals lag in einer vorläufigen Messung der Durchschnittswert bei 38,7 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter Luft. Erlaubt sind 40 Mikrogramm. 2017 hatte Mönchengladbach den erlaubten Höchstwert mit 41 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft übertroffen. Im Jahr davor waren es 44 Mikrogramm Stickoxid gewesen, was dazu geführt hatte, dass die Deutsche Umwelthilfe mit einer Klage gedroht hatte, falls keine Dieselfahrverbote eingeführt würden.

Die dürften jetzt erstmal vom Tisch sein in Mönchengladbach, sofern sich keine anderen kritischen Messstellen ergeben sollten. Die Bezirksregierung hatte bereits im November dazu mitgeteilt: „Wenn der Jahresmittelwert unterhalb des Grenzwertes liegen sollte, gibt es für uns keinen Grund zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans. Allerdings würde die Situation weiter beobachtet werden, um zu sehen, ob sich die Einhaltung auch in den folgenden Jahren bestätigt.“