Mönchengladbach: Gewoge legt Bilanz vor

Bilanz: Gewoge baut in Eicken, Holt und am Wasserturm

Die Gewoge ist einer der größten Wohnungsanbieter in Mönchengladbach. Insgesamt 1114 Wohnungen hat die Genossenschaft im Portfolio. Wobei die Leerstandsquote bei rund einem Prozent liegt, und der sei auch meist nur modernisierungsbedingt, wie der Vorstandsvorsitzende Thomas Körfges den Mitgliedern bei der Mitgliederversammlung im Gasthof Loers mitteilte.

„Wir wollen weiterhin den genossenschaftlichen Wohnungsbau in Mönchengladbach vorantreiben“, so Körfges. Mit einigen Projektentwicklern und Architekten sei die Gewoge im Gespräch, um neue Grundstücke im Stadtgebiet zu akquirieren.

Für dieses Jahr sind im Bestand eine Reihe von größeren Modernisierungsmaßnahmen geplant. Voraussichtlich werden rund 1,4 Millionen Euro Euro für diese Maßnahmen ausgegeben, etwas mehr als im vergangenen Jahr (1,3 Millionen Euro). Der vierte Bauabschnitt der Klimaschutzsiedlung ist im Oktober 2017 begonnen worden. Dort entstehen 16 Wohnungseinheiten und 16 Tiefgaragenstellplätze. Die Fertigstellung ist für Frühsommer 2019 geplant. Der fünfte und letzte Bauabschnitt soll noch in diesem Jahr in die Planungsphase gehen. „Wir gehen davon aus, dass wir im Jahr 2020 die Klimaschutzsiedlung im Bereich Am Steinberg/Klagenfurter Straße fertiggestell haben“, sagte Körfges.

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Außerdem sei die Planung für einen bestandserneuernden Neubau an der Schwogenstraße 88 nahezu abgeschlossen. Die Gewoge geht davon aus, noch in diesem Jahr, spätestens Anfang 2019, mit dem Bau eines Fünf-Familienhauses dort beginnen können. Im vergangenen Jahr wurden drei Neubaumaßnahmen fertig gestellt und die Wohnungen zum Fertigstellungszeitpunkt an die neuen Mitglieder übergeben. Der dritte Bauabschnitt der Klimaschutzsiedlung Hubert-Schlebusch-Straße 5-7 (am Wasserturm) wurde im August fertig. Dort sind 13 Mietwohnungen und 26 Tiefgaragenstellplätze gebaut worden. An Gingterstraße in Holt baute die Gewoge ein Objekt mit acht Wohnungen für das schmalere Budget. Die Kaltmiete beträgt dort 7,50 Euro je Quadratmeter.

Den Mitgliedern teilte Körfges für sie erfreuliche Zahlen mit. Die Bilanzsumme wuchs um rund 2,1 Millionen Euro auf 52,2 Millionen Euro. Das Eigenkapital wurde um rund eine Million Euro gesteigert, wodurch sich eine kerngesunde Eigenkapitalquote von rund 51,2 Prozent ergibt. Der Durchschnitt bei Wohnungsbaugenossenschaften liege bei 40,8 Prozent, teilte die Gewoge mit. Der Bilanzgewinn in Höhe von 545.212,68 Euro wurde wie von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagen verteilt. Auf gezeichnetes Eigenkapital kann die Gewoge maximal vier Prozent Dividende auszahlen. Dem stimmten die Mitglieder einstimmig zu. Demzufolge schüttet die Gewoge rund 48.000 Euro Dividende aus.

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