Illegale Party in Mönchengladbach Gastgeber sprang aus dem Fenster, bevor Polizei reinkam

Mönchengladbach · 31 illegale Feiern in der Corona-Zeit flogen in Mönchengladbach bisher auf. Der Mann, der Sonntagnacht aus Angst vor einem Bußgeld einen fatalen Ausweg wählte, ist nicht der erste, der sich mit einem Fenstersprung retten wollte. Es gibt noch mehr krasse Fälle.

 31 illegale Partys sind in Mönchengladbach bisher aufgeflogen.

31 illegale Partys sind in Mönchengladbach bisher aufgeflogen.

Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Dass die Polizei nach Mitternacht zu Ruhestörungen gerufen wird, ist nichts Ungewöhnliches. Das gehört zu ihren Aufgaben, wenn der Kommunale Ordnungsdienst im Feierabend ist. Und so war es Sonntag gegen 0.35 Uhr auch zunächst einmal ein reiner Routine-Einsatz für die Streifenwagenbesatzung, die zu einer Wohnung an der Viersener Straße gerufen worden war. Zu der Zeit rechnete noch niemand damit, dass der Auftrag mit einem schwerverletzten Gastgeber enden würde.