Mönchengladbach: Gartenarbeiter bringen Bombenzünder zur Polizei

Sperrung in Mönchengladbach: Gartenarbeiter bringen Weltkriegsbombe zur Polizei

Gartenarbeiter wollten am Donnerstag in Mönchengladbach Wurzelreste eines umgestürzten Baumes entfernen, der dem Sturmtief Friederike zum Opfer gefallen war. Dabei haben sie eine gefährliche Entdeckung gemacht.

Die Männer fanden im Boden Reste einer Stabbrandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Statt den Notruf zu wählen, packten sie den Sprengkörper kurzerhand in eine Plastiktüte und brachten ihn zum drei Kilometer entfernten Polizeipräsidium an der Theodor-Heuß-Straße.

Dort legten die Arbeiter die Teile Bombe in der Wache auf den Tresen. Später stelle sich heraus, dass es sich lediglich um den Zünder handelte. Die Wache wurde evakuiert und gesperrt. Der Kampfmittelräumdienst beseitigte den Zünder.

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Kleinere Bombenfunde gibt es in Mönchengladbachs jährlich rund 20- bis 30-mal, wie ein Stadtsprecher sagt. Er warnt: Bei solchen Funden sollte in jedem Fall die Feuerwehr oder die Polizei gerufen werden. Auf gar keinen Fall dürften die Sprengkörper angefasst und bewegt werden.

(gap)