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Mönchengladbach: „Fridays for Future“- Bewegung demonstriert in Rheydt

Klima-Proteste kehren auf Straßen zurück : So lief die „Fridays for Future“-Demo in Mönchengladbach

Die „Fridays for Future“-Bewegung protestiert wieder auf den Straßen. Die hiesigen Ortsgruppen aus Mönchengladbach und Umgebung haben am Freitag auf dem Rheydter Markplatz demonstriert. So lief der Auftakt nach Monaten der Corona-Pause.

„Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist. Es wär’ nur deine Schuld, wenn sie so bleibt“, schallt das Lied der Ärzte am Freitagnachmittag lautstark über den Rheydter Markplatz. Neben der Box steht Anna Kubat (18) von der „Fridays for Future“-Ortsgruppe Jüchen. Auch wenn der Song deutlich älter ist als die Klimabewegung, drückt er doch sehr gut die Grundhaltung der Aktivisten aus. Das möchte die Gruppe deutlich machen – und das auch endlich wieder auf der Straße.

Im März haben die hiesigen Ortsgruppen von „Fridays for Future“ zuletzt draußen protestieren können. „Wegen Corona hat seitdem alles nur online stattfinden können“, erklärt Kai (17) aus Grevenbroich. Zur ersten Demo auf dem Marktplatz in Rheydt kamen zwar nur eine Handvoll Demonstranten, damit hatten die Organisatoren aber gerechnet. „Wir hatten die Demo für bis zu 20 Menschen angemeldet, um erstmal zu zeigen, dass es wieder losgeht“, erklärt Anna Kubat. „Es ist schön, dass immer wieder Menschen stehenbleiben, mit denen wir dann ins Gespräch kommen.“

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Dabei ging es auch um die verheerenden Hochwasser der vergangenen Tage in NRW und Rheinland-Pfalz. „Wir wollen gar nicht mit dem Finger auf die ältere Generation zeigen und ihnen vorwerfen, dass sie es hätten besser machen sollen. Wir setzen uns dafür ein, dass jetzt die passenden Maßnahmen ergriffen werden.“ Ganz wie es die Ärzte in ihrem Song „Deine Schuld“ schon 2003 besungen haben.