Amtsgericht Mönchengladbach Freisprüche im Prozess gegen sieben Borussen-Ultras

Mönchengladbach · Mit einem Freispruch ist am Amtsgericht Mönchengladbach gestern der Prozess gegen sieben „Ultras“ aus der Fanszene von Borussia Mönchengladbach zu Ende gegangen.

 Das Amtsgericht sprach die Angeklagten frei.

Das Amtsgericht sprach die Angeklagten frei.

Foto: Bauch, Jana (jaba)

„Staatsanwaltschaft und Verteidigung waren am Ende einer Meinung und haben einen Freispruch beantragt“, so Landgerichtssprecher Fabian Novara, „dem ist das Gericht gefolgt.“ Keinem der Beschuldigten konnte nachgewiesen werden, dass er an der Randale im Regionalexpress der Bahn zwischen Dortmund und Bochum beteiligt gewesen war. „Dafür war die Beweislage eindeutig zu dünn“, so Rechtsanwalt Johannes Daners aus Köln, der für die Verteidigung des 31-Jährigen aus Grevenbroich verantwortlich war.