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Mönchengladbach: Frank Taufenbach ist neuer IG-Metall-Bevollmächtigter

IG Metall in Mönchengladbach hat gewählt : Taufenbach ist neuer Chef der Metaller in Mönchengladbach

Sein Vorgänger Reimund Strauß ging in den Ruhestand. Der neue erste Bevollmächtigte hat in Mönchengladbach schon viele Kämpfe geführt.

Die IG Metall in Mönchengladbach hat einen neuen Chef: Frank Taufenbach wurde von den Delegierten bei einer Versammlung in das Amt des ersten Bevollmächtigten und des Kassierers gewählt. Er folgt damit auf Reimund Strauß, der in den Ruhestand geht. Strauß (62) war seit 2008 erster Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG Metall Mönchengladbach und sollte bereits im Frühjahr verabschiedet werden. Dies wurde allerdings genau wie die Delegiertenversammlung der Gewerkschaft wegen der Corona-Pandemie verschoben. Die Verabschiedung soll nachgeholt werden. Taufenbach war vorerst kommissarischer erster Bevollmächtigter der rund 7.000 IG-Metall-Mitglieder in Mönchengladbach. Nun bestätigte die Delegiertenversammlung ihn im Amt.

Taufenbachs Name ist mit zahlreichen Textilunternehmen in der Stadt verbunden. Er war seit Jahren als Gewerkschaftssekretär der IG Metall für die Textil- und Bekleidungsindustrie zuständig. Schorch, Monforts, Gardeur – Taufenbach hat viele Kämpfe geführt. Symbolisch daher auch der Ort, an dem die Delegierten abstimmten: Sie trafen sich im Textiltechnikum im Monfortsquartier.

 Als zweiter Bevollmächtigter (ehrenamtlich) wurde Peter Peskes, Betriebsratsvorsitzender bei der SMS Group in Mönchengladbach, gewählt. Er löst damit Manfred Gorißen ab, dieser hatte bis zur Neuwahl diese Funktion inne und kandidierte nicht mehr. Außerdem wurden elf Beisitzer in den Ortsvorstand der IG Metall aus Mönchengladbach, Viersen, Korschenbroich und dem Kreis Heinsberg gewählt. Diese Wahlen finden alle vier Jahre statt.

Darüber hinaus wählten die Delegierten ihre Tarifkommissionsmitglieder für die einzelnen Branchen und Tarifgebiete sowie ihre Delegierten für die Bezirkskonferenz der IG Metall in NRW. Bei allen Abstimmungen seien Zustimmungen von deutlich mehr als 90 Prozent erzielt worden, wie die Gewerkschaft mitteilte.