Mönchengladbach: Feuerwehr befreit Kind aus Einkaufswagen

Kleiner Finger, große Wirkung: Feuerwehr muss Kind aus Einkaufswagen befreien

Ein kleiner Junge hat sich in Mönchengladbach einen Finger in einem Einkaufswagen eingeklemmt. Vergeblich versuchten die Eltern, ihren vierjährigen Sohn zu befreien. Schließlich rückte die Feuerwehr an. Das Einkaufszentrum zieht aus dem Fall Konsequenzen.

Ein vierjähriger Junge, der sich beim Spielen einen Finger in einem Einkaufswagen eingeklemmt hat, hat die Feuerwehr in Mönchengladbach in Atem gehalten. Das Missgeschick sei am Donnerstag in einem Einkaufszentrum passiert, berichteten die Helfer. Der Finger steckte demnach in einer Entwässerungsöffnung des Wägelchens fest. Die Eltern versuchten, den Finger zu befreien. Ihre Bemühungen und die des Verkaufspersonals blieben jedoch ohne Erfolg. Die herbeigerufene Feuerwehr trug Gleitcreme auf, ebenso vergebens.

Mit Spezialgerät schnitten die Einsatzkräfte schließlich „mit größter Sorgfalt und Vorsicht“ ein Stück aus dem Wagen. Ein Feuerwehrmann umschloss derweil zum Schutz den betroffenen Finger des Jungen mit seiner Hand. Eine Verkäuferin lenkte den kleinen Jungen ab. Mit dem letzten Rest Anhängsel brachte man das Kind ins Krankenhaus und entfernte das verbliebene Wagenstück. Alle weiteren baugleichen Einkaufswagen wurden im Einkaufszentrum sofort aus dem Verkehr gezogen. Die Feuerwehr lobte, dass das Kind „die gesamten Maßnahmen hervorragend mitgemacht“ habe.

(wer/dpa)
Mehr von RP ONLINE