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Mönchengladbach: Festnahme eines 17-Jährigen am Marienplatz in Rheydt

Kriminalitätsschwerpunkt in Mönchengladbach : Erneut Festnahme eines 17-Jährigen in Rheydter City

Zivile Ermittler hatten den jungen Mann beobachtet, wie er Marihuana verkaufte. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Der 17-Jährige ist zwar weiterhin auf freiem Fuß, aber er darf den Marienplatz nicht mehr betreten.

Die Polizei hat erneut in der Rheydter Innenstadt einen mutmaßlichen Drogendealer erwischt und vorläufig festgenommen.

Ein Team von zivilen Ermittlern hatte den 17-jährigen Tatverdächtigen am Dienstag gegen 17 Uhr bei einem mutmaßlichen Drogenverkauf beobachtet. Sie unterzogen ihn und seine „Kunden“ daraufhin einer Personenkontrolle. Dabei fanden sie mit Marihuana gefüllte sogenannte Snap-Tütchen sowie Geld.

Die Polizisten brachten den 17-Jährigen zur Polizeiwache. Von dort entließen sie ihn jedoch auf Entscheid der Staatsanwaltschaft wieder, da kein Haftgrund bestand. Der Tatverdächtige erhielt jedoch ein Bereichsbetretungsverbot für den Marienplatz. Dabei handelt es sich um eine besondere Form des Platzverweises: Wer von der Polizei ein Bereichsbetretungsverbot erhält, darf sich drei Monate lang nicht im festgelegten Bereich aufhalten, andernfalls droht eine sofort zu zahlende Geldstrafe. Gegen den 17-Jährigen und die Käufer des Marihuanas leitete die Polizei Strafverfahren ein.

Es ist bereits die zweite Festnahme innerhalb von wenigen Tagen in der Rheydter Innenstadt. Am Montag hatten Fahnder in Zivil einen ebenfalls 17-Jährigen wegen des Verdachts auf Drogenhandel festgenommen. Dieser junge Mann sitzt mittlerweile im Gefängnis, weil er bereits wegen vieler anderer Straftaten aufgefallen war, die er vorwiegend in der Rheydter City verübt hatte.

(RP)