Mönchengladbach: FDP fragt nach Folgen der Förderzusage für BIS-Sanierung

Anfrage an Oberbürgermeister : BIS-Zentrum: FDP fragt nach Folgen der Förderzusage

Liberale wollen wissen, ob Umzug zum Abteiberg Option bleibt.

Bei CDU und SPD, die im Rathaus in einer Groko regieren, löste die Nachricht vergangene Woche Begeisterung aus: Knapp 1,8 Millionen Euro sollen aus Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ für die dringend notwendige Sanierung der beiden Häuser des BIS-Zentrums an der Bismarckstraße 97 und 99 fließen. Das entspricht der maximal möglichen Förderhöhe. Wobei noch offen ist, ob das BIS an diesem Standort bleibt oder auf den Abteiberg in die Nähe des Museums zieht.

Auch die FDP, die den Umzugs-Vorstoß der Groko mit einer gewissen Skepsis sieht, freut sich über die Förderzusage aus Berlin, hat dazu aber auch noch Fragen. Natascha Stephan, Kulturpolitikerin und stellvertretende Fraktionschefin der Liberalen, hat deshalb eine Anfrage an Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners gestellt.

So will sie wissen, ob die Förderzusage des Bundes bedeutet, dass das BIS-Zentrum am Standort Bismarckstraße und ein Umzug auf den Abteiberg von der Verwaltung nicht mehr geprüft wird. Sollte dies nicht mehr der Fall sein: Wie sei mit dem Ratsbeschluss vom 27. März umzugehen, das in den städtischen Haushalt für die Sanierung Bismarckstraße eingestellte Geld für die Planungskosten für den Umzug auf den Abteiberg umzuwidmen? Stephan fragt außerdem nach, ob die mit Bescheid vom 11. Dezember 2018 vom „Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien“ aus den Mitteln des Denkmalschutzsonderprogramms VII bewilligten Mittel in Höhe von 270.000 Euro weiterhin für die Sanierung der Häuser Bismarckstraße 97 und 99 zur Verfügung stehen.

(dr)
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