Mönchengladbach: EWMG vermarktet Baugrundstücke für Einfamilienhäuser in Neuwerk

Wohnungsbau in Mönchengladbach : EWMG vermarktet Baugrundstücke in Neuwerk

Die Grundstücke sind zwischen 381 und 685 Quadratmetern groß. Verkauft wird an den Höchstbietenden. Das Mindestgebot liegt bei 310 Euro pro Quadratmeter. Die EWMG rechnet mit großem Interesse.

Für ein neues Baugebiet in Neuwerk hat die Entwicklungsgesellschaf EWMG jetzt mit dem Bieterverfahren begonnen. Verkauft werden auf einem knapp 8000 Quadratmeter großen Areal Grundstücke für den Bau von insgesamt elf Einfamilienhäusern und zwei Mehrfamilienhäusern. Das Baugebiet liegt zwischen der Bönninghausenstraße und dem Loosenweg. Bauwillige können bei der EWMG  Kaufangebote unterbreiten. Die Bieterfrist läuft bis zu 2. Januar 2020. Den Zuschlag erhält jeweils das höchste Gebot.

Der Quadratmeterpreis liegt im Mindestgebot bei 310 Euro. Das entspricht nach den Bodenrichtwerten des Gutauchterausschüsses für Baugrundstücke für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser einer mittleren (280 Euro pro Quadratmeter) bis guten Lage (400 Euro pro Quadratmeter). Die Parzellen sind zwischen 381 und 685 Quadratmeter groß, folglich liegen die geforderten Mindestgebote zwischen 118.110 und 212.350 Euro. Doch dafür dürften die Grundstücke kaum zu haben sein. „Die Nachfrage nach Wohnraum ist ungebrochen hoch, wie die Vergabe der Baugrundstücke in Rheindahlen jüngst wieder gezeigt hat“, sagt Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der EWMG. An der dortigen Thomas-Merkelbach-Straße standen Anfang des Jahres 15 Baugrundstücke zum Verkauf. Dafür wurden insgesamt 452 Kaufangebote eingereicht. Da half nur noch das Los. Anders in diesem Fall, wo das Höchstgebotsverfahren gilt.

Ursprünglich war das Areal als eine Erweiterungsfläche für die benachbarte Hans-Jonas-Gesamtschule vorgesehen. Weil es dafür den Angaben der EWMG zufolge aber keinen Bedarf mehr gab, können dort jetzt Wohnungen gebaut werden. Angrenzende Freiflächen, die ebenfalls als Schulerweiterungsfläche gedacht waren, sind bereits zu einer  Grünanlage umgestaltet worden.

Dafür wurden im vergangenen Jahr auch der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan geändert. Letzterer macht auch exakte Vorgaben zur Höhe und Bauweise der Häuser sowie zur Begrünung des Areals macht. Im vorderen Bereich sind etwa zwei bis drei Vollgeschosse möglich, im hinteren Bereich hingegen zwei Vollgeschosse zwingend. Für die Zufahrt in das Quartier soll eine verkehrsberuhigte öffentliche Stichstraße mit einer Länge von rund 100 Metern gebaut werden. Am Ende der Straße entsteht ein Platz mit einer Wendefläche, Bäumen und Parkplätzen. Von dort führt ein Fußweg aus dem neuen Quartier in die bestehende Siedlung, zur Schule und zum umgebenden Grünzug.

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