Mönchengladbach: EWMG und Kreisbau ebnen Weg für neues Rathaus

Stadtentwicklung : Konzern Stadt gehört jetzt Gebäudekomplex in Rheydt

EWMG und Kreisbau planen Projekte in Citynähe.

Die Stadt stellt sich auf einen möglichen Rathaus-Neubau in Rheydt ein und schafft sich selbst Entwicklungspotenzial: Ein großes Areal zwischen Hauptstraße, Mühlenstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Tellmannplatz und Wilhelm-Schiffer-Straße ist nun im Eigentum des Konzerns Stadt. Der Kreisbau gehört das Grundstück Friedrich-Ebert-Straße/Wilhelm-Schiffer-Straße - dort wird in Kürze ein Studentenwohnhaus gebaut. Jetzt kaufte die Stadttochter EWMG die Immobilie Mühlenstraße 2-4/Hauptstraße 1. „Wir können in den nächsten Jahren das Areal neu entwickeln“, sagt EWMG-Geschäftsführer Ulrich Schückhaus.

Derzeit wird der nun erworbene Gebäudekomplex von VHS und Musikschule genutzt. Die städtischen Einrichtungen sollen mittelfristig in das Kreisbau-Gebäude ziehen. Schückhaus: „Daran ändert sich nichts, auch wenn der EWMG der jetzige Standort gehört.“ Nutznießer des Deals ist auch die Rollbrettunion, die für ihre Skater Flächen im Gebäude hat. „Der Verein kann da bis auf Weiteres bleiben“, sagt Schückhaus. Sollte der Club diesen Standort langfristig wollen, müsste aus rechtlichen Gründen eine Konstruktion wie bei der Tafel gefunden werden, die in EWMG-Gebäude im Nordpark zieht, dafür einen städtischen Zuschuss bekommt und den an die EWMG gibt. Auch eine Tanzschule und eine Pizzeria sind momentan Mieter, Büroflächen sollen vermietet werden. Und wenn das geplante Rathaus in Rheydt gebaut wird, sollen Teile der Verwaltung zwischenzeitlich in dem Gebäudekomplex untergebracht werden.

  • Mönchengladbach : Die zahlreichen neuen Baustellen der EWMG

Interessant wird es, wenn das Rathaus fertig ist. Schückhaus geht davon aus, dass dies in fünf bis sieben Jahren der Fall sein könnte. Dann sollen die gerade gekauften Gebäude abgerissen und auf dem rund 1500 Quadratmeter großen Grundstück neu gebaut werden. Das strebt auch Planungsdezernent Gregor Bonin an: „Wir können Rheydt so nachhaltig stabilisieren.“