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Mönchengladbach: Essen auf Rädern soll finanziell gesichert werden

Für Senioren in Mönchengladbach : Essen auf Rädern soll weiter rollen

Die Stadt will die Verträge mit den Anbietern bis Mitte 2025 verlängern. „Essen in Gemeinschaft“ soll es erst wieder geben, wenn die Pandemie-Lage es erlaubt.

Für die Stadt ist es kein gewaltiger Betrag, für viele ältere Menschen in Mönchengladbach ist das, was mit dem Geld bewirkt wird, jedoch eine gewaltige Erleichterung ihres Alltags: die mobilen Mahlzeitendienste, landläufig als „Essen auf Rädern“ bekannt. Vier Träger, die solche Dienste in Mönchengladbach anbieten, erhalten dafür auf der Grundlage eines Vetrages Geld von der Stadt. Darüber hinaus gibt es auch noch Verträge mit Organisationen und Einrichtungen, die „Essen in Gemeinschaft“ anbieten. Senioren, die ihre Wohnung noch verlassen, aber sich selbst keine Mahlzeiten mehr zubereiten können, können sich so zu gemeinsamen Mahlzeiten treffen. Damit diese Angebote in den kommenden Jahren bis zum Sommer 2025 fortgeführt werden können, will die Stadt die Verträge mit den Anbietern verlängern.

Die bestehenden Leistungsveträge für beide Arten von Mahlzeitendienst sind befristet und laufen bis zum 30. Juni des kommenden Jahres. Die Stadt sieht in den Diensten ein wichtiges Angebot und will die auslaufenden Verträge daher über den 30. Juni 2022 hinaus um weitere drei Jahre verlängern. Das teilte die Verwaltung in der jüngsten Sitzung des Sozialausschuss des Rates mit. Das gilt für Verträge über „Essen auf Rädern“ mit der Procuratio GmbH, der Arbeiterwohlfahrt Pflegedienst GmbH, dem Deutschen Roten Kreuz und dem Mönchengladbacher Caritasverband. Verlängert werden sollen zudem die Verträge über „Essen in Gemeinschaft“ mit der Arbeiterwohlfahrt, dem Caritasverband, dem Evangelischen Altenheim in Odenkirchen und dem Arbeiter Samariter Bund.

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In der ersten Hälfte des Jahres 2021 hat die Stadt nach eigenen Angaben annähernd 6000 Mahlzeiten auf diese Weise bezuschusst. Die Kosten dafür beliefen sich nach Angaben der Verwaltung auf rund 25.300 Euro. Allerdings handelte es sich dabei nur um Mahlzeiten, die bei „Essen auf Rädern“ verteilt wurden. Gemeinschaftsessen wurden wegen der Pandemie 2021 abgesagt. „Sobald es die Lage zulässt, soll das Angebot wieder aufgenommen werden“, versprach die Stadt im Sozialauschuss.