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Mönchengladbach: Ermittler suchen Zeugen nach versuchtem Mord in Odenkirchen

26-Jähriger weiterhin in Lebensgefahr : Nach versuchtem Mord in Odenkirchen Zeugen gesucht

Am 12. November hatten Passanten einen blutüberströmten Mann in einem Kiosk in Mönchengladbach-Odenkirchen gefunden und die Polizei alarmiert. Vor der Tat hatte es einen Streit auf der Straße unter mehreren jungen Männern gegeben.

Ein Tatverdächtiger ist bereits gefasst, dennoch ermittelt die Mordkommission nach dem versuchten Tötungsdelikt an einem Kiosk in Odenkirchen weiterhin auf Hochtouren. Nun werden dringend Zeugen gesucht, die am Abend des Tattags, 12. November, in der Nähe der Einmündung der Straße „Zur Burgmühle“ einen Streit unter jungen Männern beobachtet haben.

Wie bereits berichtet, war ein 26-Jähriger am 12. November gegen 20.15 Uhr mit lebensgefährlichen Verletzungen in einem Kiosk an der Straße Burgfreiheit von Passanten gefunden worden.  Wenige Tage später wurde ein Hauptverdächtiger (19) festgenommen, der bereits seit dem 15. November in Untersuchungshaft sitzt.

Das Opfer werde immer noch intensivmedizinisch behandelt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Lebensgefahr könne weiterhin nicht ausgeschlossen werden.

Die Mordkommission und die Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass im Bereich des Tatortes, unweit der Einmündung der Straße „Zur Burgmühle“, zum Zeitpunkt des Streits der jungen Männer Passanten und Verkehrsteilnehmer unterwegs waren.

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Die Ermittler appellieren an die Bevölkerung: „Wer am Freitagabend, 12. November, im Bereich des Tatortes verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird dringend gebeten, sich unter 02161 290 zu melden.“ Dies beziehe sich vor allem auf eine beobachtete Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern, insbesondere im Eingangsbereich neben dem Kiosk.

Umfangreichen Ermittlungen hatten bereits einen Tag nach der Tat zunächst zur Festnahme eines 18-Jährigen geführt. Der Mann soll zwar an dem Streit beteiligt gewesen sein, der zunächst dringende Tatverdacht erhärtete sich aber offenbar nicht. Daraufhin wurde er wieder entlassen. Dann nahm die Polizei den 19-jährigen Haupttatverdächtigen an seiner Wohnung in Mönchengladbach fest. Ihm wird versuchter Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen. Der 19-Jährige ist bereits einschlägig polizeibekannt.

 Auf der Straße Burgfreiheit befindet sich noch ein weiterer Kiosk, von dem erzählt wird, dass er Bezüge zu den Hells Angels habe. In Odenkirchen gab es auch bereits zwei Razzien im Zusammenhang mit der Rockergruppe. Hinweise auf die Hells Angels gebe es bei dem Kiosk, in dem der versuchte Mord geschah, nicht, wie die Polizei auf Nachfrage berichtete,

(gap)